Bekannte Filmemacher haben persönliche Essays in Variety veröffentlicht, in denen sie die Filme hervorheben, die sie 2025 am meisten inspiriert haben. Der Beitrag, erschienen am 2. Januar 2026, enthält Einsichten von Regisseuren wie Michael Mann, Janicza Bravo und Barry Jenkins zu herausragenden Werken von Blockbustern bis hin zu intimen Dramen. Diese Hommagen betonen Authentizität, emotionale Tiefe und innovative Erzählkunst im Kino des Jahres.
Die neueste Zusammenstellung von Variety lädt prominente Regisseure ein, über die filmischen Errungenschaften von 2025 in intimen Essays nachzudenken und offenlegt, was sie inmitten eines vielfältigen Filmprogramms bewegt hat. Michael Mann rühmt James Camerons 'Avatar: Fire and Ash' als "massiven Erfolg" für seine glaubwürdige Weltgestaltung und hebt die Einführung des Ash-Clans unter der Führung von Oona Chaplins Varang sowie die anhaltenden Konflikte mit der RDA hervor. Er prognostiziert, dass die gesamte 'Avatar'-Saga als Camerons Magnum Opus gelten wird, mit zwei weiteren Teilen geplant.
Janicza Bravo beschreibt Cherien Dabis' 'All That's Left of You' als "zeitgemäße, mehrgenerationale Chronik" einer Familie unter Besatzung und lobt ihre kompromisslose Verletzlichkeit sowie eine zentrale Ausgangssperren-Szene, die zerbricht, aber Hoffnung weckt. Taylor Hackford feiert Richard Linklaters Doppelauswertung: 'Nouvelle Vague', einen Low-Budget-Huldigung an die Französische Nouvelle Vague, gedreht in Paris, die Linklater den französischen Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres einbrachte, und 'Blue Moon' mit Ethan Hawke als Texter Lorenz Hart in einem Ein-Nacht-Drama.
Weitere Höhepunkte sind Julio Torres' Bewunderung für Yorgos Lanthimos' 'Bugonia', eine paranoia-getriebene Geschichte mit Emma Stone und Jesse Plemons, sowie Barry Levinsons Sicht auf Gus Van Sants introspektives 'Dead Man's Wire', basierend auf einem echten Geiseldrama mit Fokus auf innerer Verzweiflung. Celine Song, frisch von ihrem Oscar für 'Past Lives', empfiehlt James L. Brooks' 'Ella McCay' für die Darstellung des persönlichen Leids einer widerstandsfähigen Politikerin. Die Sammlung unterstreicht die Kraft des Kinos, Dialoge über Kultur, Ungerechtigkeit und Menschlichkeit zu fördern, wobei Beiträge wie der von Barry Jenkins den hybriden Dokumentarfilm 'The Voice of Hind Rajab' von Kaouther Ben Hania als "uralte Klage" für ein tragisches reales Ereignis ehren.
Diese Essays beleuchten nicht nur die Juwelen von 2025, sondern zeigen auch die Einflüsse der Regisseure selbst, eine Mischung aus Neid und Inspiration in einem kollaborativen Nicken zur Kunstform.