Die Filmkritiker von Variety, Owen Gleiberman und Peter Debruge, haben ihre Auswahl der enttäuschendsten Filme des Jahres zusammengestellt und cinematische Fehltritte von Blockbustern bis zu Indie-Produktionen hervorgehoben. Die am 22. Dezember 2025 veröffentlichte Liste kritisiert alles von verworrenen Horror-Fortsetzungen bis zu pretentiösen Dramen. Sie unterstreicht den Wert, fehlerhafte Filme als Lektionen darüber zu diskutieren, was zu vermeiden ist.
Das jährliche Ranking von Variety zu den schlechtesten Filmen von 2025 bietet einen ehrlichen Blick auf Werke, die enttäuscht haben, zusammengestellt von den Chefkritikern Owen Gleiberman und Peter Debruge. Gleiberman beginnt mit 'Eden', Ron Howards historischem Drama auf den Galápagos-Inseln im Jahr 1929 mit Jude Law als griesgrämigem Arzt, der die Gesellschaft ablehnt. Er beschreibt es als 'chaotisches, dyspeptisches Durcheinander', das Surrealismus und Sitcom-Elemente mischt, besser betitelt 'Endloses Irrlabyrinth der Hölle'.
Seine zweite Wahl, 'Five Nights at Freddy’s 2', verschlimmert die schlampige Adaption der Franchise des populären Videospiels, ohne Blut, Schrecken oder Spannung inmitten einer verworrenen Hintergrundgeschichte über verhexte Animatronics. Gleiberman bemerkt den kommerziellen Erfolg trotz der Mängel, was eine dritte Folge ankündigt. Weitere Einträge umfassen Mona Fastvolds 'The Testament of Ann Lee', einen 137-minütigen Musical mit Amanda Seyfried als Shaker-Gründerin, als 'lähmend' und schleppend bezeichnet; Trey Edward Shults' 'Hurry Up Tomorrow', ein pretentiöses Drama mit The Weeknd als schmollender Popstar; und 'Anemone', das Regiedebüt von Ronan Day-Lewis mit seinem Vater Daniel Day-Lewis in einer durchnässten Familiengeschichte mit IRA-Themen.
Debruges größte Enttäuschung ist Mike Flanagans 'The Life of Chuck', basierend auf einer Stephen-King-Novelle und Publikumsliebling beim Toronto Film Festival 2024, aber kritisiert für erzwungene Aphorismen und schwere Orchestrierung mit Tom Hiddleston in der Hauptrolle. Er zerreißt die Russo-Brüder 'The Electric State' dafür, Simon Stålenhags Visuals mit absurdem Plot und nervigen Figuren wie Chris Pratts Witzbold zu verwässern. Weitere Kritiken treffen Timur Bekmambetovs Screenlife-'War of the Worlds' mit Ice Cube, Duke Johnsons existentiellen 'The Actor' mit André Holland und Steven Soderberghs Geister-POV-Horror 'Presence', genannt ein 'langweiliges und plumpes Gähnen'.
Eine unehrenhafte Erwähnung erhält Disneys Live-Action-'Snow White', das dem Klassiker mit CG-Zwergen und fadenscheiniger Besetzung von Rachel Zegler und Gal Gadot den Zauber raubt. Die Kritiker argumentieren, dass die Hervorhebung dieser Filme als 'Litanei cinematischer Sünden zu vermeiden' dient und ihre Bedeutung im Film-Diskurs betont.