Der mexikanische Eiskunstläufer Donovan Carrillo trat am 13. Februar im Herren-Einzel-Finale des Eiskunstlaufens bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 an, erzielte insgesamt 219,06 Punkte und landete auf Platz 22. Seine Kür zu Elvis-Presley-Songs umfasste hochschwierige Sprünge und brachte 143,50 Punkte im Freiprogramm. Gold ging an Mikhail Shaidorov aus Kasachstan mit 291,58 Punkten.
Donovan Carrillo, der mexikanische Eiskunstläufer, trat im Herren-Einzel-Finale des Eiskunstlaufens bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 an. Am 10. Februar im Kurzprogramm erzielte er 75,56 Punkte, davon 39,71 in technischen Elementen und 36,85 in Komponenten, inklusive einer Abzug von -1,00 für einen Fehler beim Triple Axel. Am 13. Februar im Freiprogramm präsentierte er eine Kür zu Elvis-Presley-Songs wie 'My Way', 'Trouble', 'Jailhouse Rock' und 'A Little Less Conversation'. Sie begann mit einem Quadruple Toe Loop und Double Axel, gefolgt von Triple Axel und Triple Toe Loop, wobei er zwei Quads ohne größere Fehler absolvierte. Seine Punktzahl in dieser Phase betrug 143,50 Punkte, insgesamt 219,06, was Platz 22 im Gesamtergebnis bedeutete. Das Podium bestand aus Mikhail Shaidorov aus Kasachstan mit 291,58 Punkten, dank einer soliden Kür mit Kombinationen wie Triple Axel-Single Euler-Quad Salchow und Quad-Sprüngen in Lutz, Flip und Toe Loop. Yuma Kagiyama aus Japan gewann Silber mit 280,06 Punkten, hervorgehoben durch Quad Salchow, Quad Flip und Kombinationen mit Quad Toe Loop. Bronze ging an Shun Sato aus Japan mit 274,90 Punkten, mit Quad Lutz und Quad Toe Loop-Triple. Nach seiner Kür begrüßte Carrillo das Publikum mit den Worten: „Ich liebe euch alle! Küsschen an Mexiko!“. In einem Interview mit Claro Sports beschrieb er die Erfahrung als „magisch“ und „besonders“, genoss jede Sekunde „wie ein Fisch im Wasser“ und „wie ein spielendes Kind“. Er erwähnte die Anwesenheit seiner Eltern erstmals bei einem olympischen Finale, was ihm Ruhe und Sicherheit gab. Er reflektierte über seine zweieinhalb Jahre Training in Kanada als „Wendepunkt“ in seiner Karriere und äußerte die Hoffnung, mit institutioneller und Sponsorunterstützung weiterzumachen. Er widmete die Kür seinen Großeltern, inspiriert von dem kürzlichen Verlust eines davon und dem Wunsch seiner Großmutter, zu 'My Way' zu laufen. Carrillo betonte die Lektionen aus dem Wettbewerb und motivierte das mexikanische Publikum, an seinen Träumen festzuhalten, und sagte: „Wir haben historische Dinge erreicht, aber ich möchte euch auch Hausaufgaben mitgeben: Wenn ihr Ziele und Träume habt, überdenkt sie und lasst sie nicht verblassen“.