Das Wein-Drama von Apple TV+ Drops of God kehrt mit einer zweiten Staffel zurück, die die Komplexitäten nach der anfänglichen Auflösung der Protagonisten erforscht. Die auf einem Manga basierende Serie verlagert den Fokus auf das Leben der Geschwister nach dem Wettbewerb inmitten neuer Herausforderungen. Kritiker loben ihre Entwicklung zu einer erdigeren Erzählung bei Beibehaltung des globalen Appeals.
Die zweite Staffel von Drops of God startete auf Apple TV+ fast drei Jahre nach der ersten, die im Frühling 2023 anlief. Adaptiert aus dem Manga von Tadashi Agi und erschaffen von Quoc Dang Tran, dreht sich die Serie um die Halbgeschwister Camille Léger, gespielt von Fleur Geffrier, und Issei Tomine, dargestellt von Tomohisa Yamashita. In Staffel eins kämpften sie um die Millionen-Wein-Sammlung ihres verstorbenen Vaters Alexandre (Stanley Weber), ein Wettbewerb geprägt von absurden Aufgaben wie der Identifizierung von Weinen anhand von Gemälden. Camilles Synästhesie fügte eine einzigartige Schicht hinzu, die es ihr ermöglichte, Verkostungsnoten in einem geistigen Palast zu visualisieren. nnStaffel zwei setzt nach Camilles Sieg und ihrer Geste, die Hälfte des Kellers mit Issei zu teilen, ein, und anerkennt ihren Geschwisterbund. Regie führte Oded Ruskin, Produktion Klaus Zimmermann, mit einem neuen Autorenteam; die Staffel führt eine weitere posthume Aufgabe von Alexandre ein: die Herkunft einer reservierten Flasche Rotwein zu erkunden. Diese Suche führt die Geschwister nach Georgien, der Wiege des Weins, wo sie Tamar Abashidze (Ia Shugliashvili) und ihren Bruder Davit (Tornike Gogrichiani) in einem Erbstreit um einen Familienweinberg begegnen. nnDie Erzählung vertieft sich in die emotionalen Narben der Figuren. Issei bewältigt den Verlust durch Freitauchen in Okinawa und Marseille, empört über Camilles ‚Visionen‘, während er seiner Mutter Honoka (Makiko Watanabe) gegenübertritt. Camille, die mit Partner Thomas (Tom Woznickza) in einem französischen Weingut ansässig ist, das sich dem Klimawandel anpasst, ringt mit ihren Ähnlichkeiten zu ihrem Vater. Obwohl sie die Struktur von Staffel eins widerspiegelt, umarmt die Staffel einen realistischeren Ton und verzichtet auf surreale Elemente zugunsten geerdeter Familienkonflikte. nnGeffrier und Yamashita liefern fesselnde Leistungen und betonen Expertise und Erbe zwischen Frankreich und Japan. Die erste Folge streamte am 21. Januar 2026, mit wöchentlichen Releases mittwochs. Obwohl sie die Spannung des Debüts nicht erreicht, bietet sie einen facettenreichen Blick auf das Leben nach der Auflösung.