Duffer-Brüder schämen sich für visuelle Effekte in Stranger Things-Staffel 1

Die Stranger-Things-Erfinder Matt und Ross Duffer haben Unbehagen über die visuellen Effekte in der ersten Staffel des Shows geäußert. Sie führen die Probleme auf ihre Unerfahrenheit und das begrenzte Budget damals zurück. Die Brüder heben erhebliche Verbesserungen in späteren Staffeln durch größere Ressourcen und gewonnene Expertise hervor.

Hintergrund zur Stranger-Things-Staffel 1

Stranger Things, eine der Hauptoriginalserien von Netflix, startete 2016 und wurde schnell zu einem kulturellen Phänomen durch die Mischung aus Sci-Fi, Horror und 1980er-Nostalgie. Von Matt und Ross Duffer erschaffen, folgt die Serie einer Gruppe von Kindern in Hawkins, Indiana, die auf übernatürliche Bedrohungen aus der Upside Down stoßen. Staffel 1 führte Schlüsselpunkte wie das Demogorgon-Monster ein und etablierte den Ton der Serie, doch die Duffer-Brüder betrachten die Produktion nun kritisch.

Reflexionen der Schöpfer

In einem kürzlichen Interview mit Radio Times gab Matt Duffer zu: „Ich schaue Staffel 1 nochmal an und mir wird übel. Sie sieht so viel schlechter aus.“ Sein Bruder Ross stimmte zu und hob die Einschränkungen hervor: ein bescheidenes Budget im Vergleich zu späteren Staffeln und ihre relative Unerfahrenheit bei visuellen Effekten. „Wir haben definitiv viel über visuelle Effekte gelernt [seitdem]“, fügte Matt hinzu. Sie nannten keine exakten problematischen Szenen, wiesen aber auf die frühen Auftritte des Demogorgon als besonders herausfordernd hin.

Entwicklung des Demogorgon

Das Demogorgon, zentraler Antagonist in Staffel 1, wurde hauptsächlich vom Schauspieler Mark Steger in einem praktischen Anzug dargestellt, um Kosten zu sparen. Dieser Ansatz funktionierte in schattigen Szenen, scheiterte aber bei helleren oder dynamischeren Momenten, wie dem Wanddurchbruch im Finale, der CGI-Unterstützung brauchte. Ross erinnerte sich an praktische Effekte, die „eine 'Mystery Science Theater'-Qualität gehabt hätten“, wenn gezeigt. In Staffel 4 ermöglichten Fortschritte vollständig animierte Versionen, wie in einer Schlüsselszene einer russischen Gefängnisschlacht von Rodeo FX, die das Wachstum der Produktionsskala zeigt.

Auswirkungen auf die Serie

Diese Reflexionen fallen zusammen mit den Vorbereitungen von Stranger Things auf die finale Staffel und unterstreichen, wie die Serie von einem Low-Budget-Indie-Projekt zu einem High-Production-Spektakel herangereift ist. Die Offenheit der Duffers beleuchtet die Herausforderungen beim Start eines Hits unter engen Bedingungen und bekräftigt ihren Stolz auf das Gesamtergebnis. Fans schätzen den Charme von Staffel 1 trotz technischer Einschränkungen weiterhin.

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