Großmeister Nikola Đukić besiegte Aleksandar Tomic in der neunten Runde der 78. montenegrinischen Meisterschaft und teilte sich damit den ersten Platz mit Denis Kadrić bei 7,5 Punkten. Kadrić remisierte mit Blaž Kalezić und behielt seinen Tiebreak-Vorteil durch ihren direkten Kopf-an-Kopf-Sieg. Jovan Milović liegt eine halbe Punkt zurück auf Platz drei.
In der neunten Runde der 78. montenegrinischen Schachmeisterschaft überspielte der zehnfache Meister Nikola Đukić die weißen Figuren von Aleksandar Tomic mit der Sizilianischen Verteidigung. Đukić nutzte Tomics riskantes Spiel aus, was zu einer Resignation nach nur 20 Zügen führte. Dieser Sieg ermöglichte es Đukić, sich Großmeisterkollege Denis Kadrić an der Tabellenspitze mit je 7,5 Punkten anzuschließen. Kadrić erreichte jedoch nur ein Remis gegen den erfahrenen Internationalen Meister Blaž Kalezić. Kalezić setzte sein bevorzugtes Französisches Verteidigung ein, und die Spieler einigten sich nach 30 Zügen in gleicher Stellung auf einen Punkteteilung. nnFIDE-Meister Jovan Milović, Präsident des montenegrinischen Schachverbandes, sicherte sich den dritten Platz mit 7 Punkten, indem er den Nationalspieler Nemanja Vukčević mit Schwarz besiegte. Vukčević opferte eine Figur, fand aber kein starkes Fortsetzung, was Milović einen Gegenangriff und Matt ermöglichte. nnEin weiteres bemerkenswertes Spiel war das Remis zwischen FIDE-Meister Andrej Šuković und Großmeister Božidar Ivanović, das ein langes Turmendspiel nach intensivem Spiel beinhaltete. nnDie aktuelle Tabelle zeigt Kadrić und Đukić in Führung, gefolgt von Milović mit 7 Punkten, Kalezić und Šuković mit 6,5 sowie eine Gruppe mit 6 Punkten einschließlich Jakšin, Tomic, Petrov, Ivanović, Nikčević und Vukčević. Unten folgen Pečurica, Šćekić, Nikač, Skvorcov, Vlatković, Vujošević und Vujačić mit 5,5 Punkten. nnDie zehnte Runde, geplant für morgen um 16 Uhr, umfasst Schlüsselpartien wie Đukić gegen Milović und Šuković gegen Kadrić. Die Partien können auf der Website des Schachverbandes von Montenegro verfolgt werden. nnMit zwei Runden Rest bringt der Tiebreak-Vorteil für Kadrić Spannung in den Titelkampf.