Wirtschaftsminister verteidigt Währungsband-System entschieden

Wirtschaftsminister Luis Caputo hat sein Engagement für das Währungsband-System bei der jährlichen Konferenz der Fundación FIEL bekräftigt und jede Dollar-Liberalisierung kurzfristig ausgeschlossen. Die Journalistin Eugenia Muzio hob diese entschiedene Verteidigung in einem Interview bei Canal E hervor und stellte sie den Ansichten ehemaliger Minister gegenüber, die ein freies Schwimmen befürworten. Caputo betonte Stabilität und Pläne zur Stärkung der Zentralbank.

Bei der jährlichen Konferenz der Fundación FIEL hielt Wirtschaftsminister Luis Caputo eine Rede, die die Journalistin Eugenia Muzio als 'entschiedene Verteidigung des Währungsband-Systems' beschrieb. Laut Muzio sagte Caputo in einem Interview bei Canal E, dass 'sie die Währungsbänder heute nicht verändern werden, weil der Dollar stabil ist' und dass 'die Währungsbänder eine kalibrierte Ober- und Untergrenze haben, die das beste Wechselregime für den aktuellen Zustand der argentinischen Wirtschaft ist'.

Diese Haltung kontrastiert mit den Ansichten anwesender ehemaliger Minister wie Domingo Cavallo, Ricardo López Murphy und Nicolás Dujovne, die 'auf eine Liberalisierung des Wechselkurses drängten und dass die Regierung den Dollar frei schwimmen lassen solle'. Muzio interpretierte Caputos Botschaft als Versuch, Stabilität und Vorhersehbarkeit an Investoren, Ökonomen und Wirtschaftsführer zu vermitteln, die 'ziemlich zufrieden abgingen'.

Caputo sprach auch über Reserven und klärte, dass deren Aufbau 'grundlegend für das Wirtschaftsprogramm ist, aber dazu dient, die Bilanz der Zentralbank zu stärken', und nicht zur Bedienung von Schulden oder Erfüllung von FMI-Zielen. Er erwähnte Instrumente wie Swaps mit den USA und China und bemerkte, dass 'der Swap mit China bestehen bleibt und zur Erfüllung finanzieller Verpflichtungen genutzt werden könnte'. Er deutete ferner an, dass 'etwa 20 Milliarden Dollar an Bankkrediten von Institutionen wie Morgan Stanley' gesichert werden könnten.

Zur Inflation wiederholte der Minister, dass 'nächstes Jahr die Inflation auf das globale Inflationsniveau konvergieren wird', durch fiskalische und monetäre Disziplin, mit monatlichen Raten zwischen 1,5 % und 2,5 %. Er vermied Kommentare zu den Oktoberdaten und konzentrierte sich auf die mittelfristige Perspektive.

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