Ägypten forderte am Samstag ein sofortiges Ende der militärischen Operationen und der Eskalation in der Golfregion. Außenminister Badr Abdelatty betonte in Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus dem Oman und dem Iran die Notwendigkeit, die Schifffahrt in der Straße von Hormus und im Roten Meer zu schützen.
Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty führte Telefongespräche mit dem omanischen Außenminister Badr bin Hamad Al-Busaidi und dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi. Er rief alle Seiten dazu auf, politische und diplomatische Lösungen zu suchen, und warnte davor, dass Bedrohungen für wichtige Wasserstraßen die regionale Sicherheit und den Welthandel gefährden könnten.
Das US-Zentralkommando kündigte neue Angriffe auf iranische Ziele an, die darauf abzielten, die Kapazitäten zu verringern, die gegen die Schifffahrt in der Straße von Hormus eingesetzt werden. US-Präsident Donald Trump erklärte, der Iran stehe weiterhin in Kontakt mit Washington und strebe eine Einigung an, sei aber noch nicht bereit, eine solche abzuschließen.
Die Marine der iranischen Revolutionsgarden meldete das Stoppen von vier Schiffen innerhalb von 24 Stunden. Iranische Beamte erklärten, sie würden einen vorübergehenden Waffenstillstand ablehnen, sofern die Forderungen bezüglich der Meerenge nicht erfüllt würden. Katar und Pakistan schlugen eine Rückkehr zu den Positionen vor dem 9. Juli vor, um die Gespräche wieder aufzunehmen.
Die militärischen Aktivitäten setzten sich mit Berichten über iranische Angriffe auf US-Einrichtungen in Bahrain und Kuwait fort. Ein von Griechenland betriebenes Luftverteidigungssystem in Saudi-Arabien fing Raketen ab, während es im Golf von Oman zu Zwischenfällen mit Tankern kam.