In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten das ägyptische Repräsentantenhaus und der Senat die iranischen Angriffe auf Golfstaaten und Jordanien vor dem Hintergrund der anhaltenden Eskalation zwischen dem Iran und Israel als Verletzung der Souveränität, bekundeten ihre Solidarität und warnten vor wirtschaftlichen Folgen. Dies folgt auf frühere Verurteilungen von Angriffen auf Energieanlagen in Katar und Saudi-Arabien.
Das ägyptische Repräsentantenhaus und der Senat haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie die iranischen Angriffe auf die Golfstaaten – darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Kuwait – sowie auf Jordanien verurteilen. Die Erklärung bezeichnete die Handlungen als eklatante Verletzung der Souveränität, Bruch des Völkerrechts und Bedrohung der regionalen Stabilität sowie der arabischen Sicherheit. Zudem bekräftigte sie Ägyptens Solidarität und wies auf die direkten Auswirkungen auf seine nationalen Interessen hin. Abgeordnete hoben die Risiken wirtschaftlicher Störungen hervor, insbesondere falls die Spannungen die Straße von Hormus beeinträchtigen, was den Welthandel, die Energiemärkte und die Lebensmittelversorgung gefährden würde. Dies geschieht vor dem Hintergrund intensivierter gegenseitiger Angriffe: Die jemenitischen Huthi-Rebellen feuerten ballistische Raketen auf den Süden Israels ab, die von der Verteidigung abgefangen wurden; Israel griff iranisch verbundene Ziele in Teheran an. Das jordanische Militär fing Dutzende Flugkörper ab und meldete Verletzte sowie Sachschäden nach Hunderten von Angriffen seit Beginn der Eskalation. Die Golfstaaten bestätigten Abwehrmaßnahmen, wobei es teilweise zu Schäden an der Infrastruktur kam. Die Reederei Maersk stellte den Betrieb im Hafen von Salalah nach einem Sicherheitsvorfall ein. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) beanspruchten den Abschuss einer US-amerikanischen MQ-9-Drohne sowie die Beschädigung einer F-16 für sich, während Angriffe in der Nähe des Kernkraftwerks Bushehr Bedenken hinsichtlich der nuklearen Sicherheit aufwarfen, obwohl keine Lecks gemeldet wurden. Der Iran deutete einen möglichen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag an. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass die meisten militärischen Ziele im Iran erreicht worden seien und kein langfristiges US-Engagement geplant sei. US-Medien berichteten über eine mögliche Verlegung der USS George H.W. Bush. Die Haltung des Parlaments baut auf früheren Verurteilungen des Außenministeriums bezüglich der ersten Angriffe auf die Energieanlagen von Ras Laffan in Katar sowie auf saudi-arabische Einrichtungen nach einem israelischen Angriff auf das gemeinsame Gasfeld South Pars/North Field.