Die französischen und britischen Verteidigungsminister werden am Dienstag gemeinsam mit anderen Ländern eine Videokonferenz leiten, um Beiträge zu einer Mission zur Sicherung der Straße von Hormus zu erörtern. Der Iran warnte vor einer sofortigen Reaktion auf jeden militärischen Einsatz.
Die britischen und französischen Verteidigungsminister werden am Dienstag gemeinsam mit ihren Amtskollegen aus Ländern, die bereit sind, zu einer Mission zur Sicherung der Straße von Hormus beizutragen, eine Videokonferenz leiten. Ziel ist es, die militärischen Beiträge jedes Landes zu besprechen, um die Meerenge zu öffnen und zu sichern, sobald die Bedingungen dies zulassen.
Teheran warnte am Sonntag vor einer entschlossenen und unmittelbaren militärischen Reaktion auf jeglichen französischen und britischen Einsatz. Der iranische Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi betonte, dass nur der Iran die Sicherheit in der Meerenge gewährleisten könne.
Emmanuel Macron, der sich auf einer Reise nach Nairobi befand, versicherte, dass Frankreich niemals einen militärischen Marineeinsatz in Erwägung gezogen habe, sondern vielmehr eine mit dem Iran koordinierte Sicherheitsmission. Er betonte den Widerstand gegen jede Blockade und die Ablehnung jeder Mautgebühr, um die Freiheit der Schifffahrt zu ermöglichen.
Rund 1500 Schiffe und 20.000 Besatzungsmitglieder sitzen in der Meerenge fest, die trotz des seit dem 8. April geltenden Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu einem Brennpunkt geworden ist.