Ägypten prüft derzeit etwa 41 Investitionsmöglichkeiten im Naturschutzgebiet Nabq im Süd-Sinai im Rahmen der Pläne zum Ausbau des Ökotourismus bei gleichzeitigem Schutz der Biodiversität und der natürlichen Ressourcen.
Die Ministerin für lokale Entwicklung und Umwelt, Manal Awad, prüfte einen Exekutiv- und Investitionsplan für das Schutzgebiet sowie die Ergebnisse des Projekts „Green Sharm“ und den Infrastrukturbedarf.
Zu den vorgeschlagenen Möglichkeiten gehören Öko-Lodges, nachhaltige Wohneinheiten, Campingplätze, Bildungs- und Kulturangebote, gemeindebasierte Tourismusaktivitäten sowie Umwelt-Abenteuertourismus.
Awad wies die Beamten an, einen umfassenden Infrastrukturplan zu erstellen, der Parkplätze außerhalb des Schutzgebiets, elektrische Verkehrsmittel innerhalb des geschützten Areals, Umweltüberwachungssysteme, Überwachungskameras und ein integriertes Abfallmanagementsystem umfasst.
Das Treffen befasste sich zudem mit den Abfallmanagementsystemen in den Naturschutzgebieten Nabq, Abu Galum und Ras Mohammed. Awad forderte ein verbessertes Abfallmanagement in den Yachthäfen sowie die Beauftragung eines spezialisierten Unternehmens für die Installation und Wartung von Anlegebojen.