Ägypten prüft nachhaltigen Entwicklungsplan für Tauchgebiet Blue Hole

Ägypten prüft einen umfassenden Plan zur Entwicklung des Tauchgebiets Blue Hole im Süd-Sinai bei gleichzeitigem Schutz des marinen Ökosystems. Die Ministerin für lokale Entwicklung und Umwelt, Manal Awad, prüfte den Vorschlag während eines Treffens mit Umweltexperten. Das Gebiet zieht jährlich mehr als 110.000 Besucher an.

Das Blue Hole liegt innerhalb des Schutzgebiets Abu Galum. Beamte wiesen darauf hin, dass das Gebiet mehr als 300 Korallenarten beherbergt und lokale Arbeitsplätze sichert. Die Diskussionen befassten sich mit ökologischen Herausforderungen und einer langfristigen Strategie, die auf vier Säulen basiert: die Neuorganisation des Standorts und der Schutz sensibler Zonen, die Modernisierung der Einrichtungen, die Regulierung der maritimen Aktivitäten und die Stärkung der Managementsysteme. Der Plan sieht zudem die Entwicklung alternativer Attraktionen vor, um den Druck auf das Blue Hole und den nahegelegenen Standort Canyon zu verringern. Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Begrenzung der Besucherzahlen entsprechend der ökologischen Kapazität, der Ausbau von Aufklärungsprogrammen, die Verbesserung der Abfallentsorgung und die Einführung einer elektronischen Überwachung. Manal Awad betonte die Notwendigkeit, lokale Gemeinschaften einzubeziehen und grüne Arbeitsplätze zu schaffen. Sie wies die Behörden an, einen Zeitplan für die Umsetzung zu erstellen und die erforderlichen ökologischen und technischen Studien abzuschließen.

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