Das ägyptische Ministerium für Wasserressourcen und Bewässerung teilte mit, dass vorläufige Untersuchungen ergaben, dass sich die Umwelteinflüsse durch das Sinken eines Lastkahns im East High Dam Port des Nassersees auf den unmittelbaren Bereich beschränken.
Das Ministerium erklärte in einer Stellungnahme, dass der Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sewilam, einen Bericht vom Leiter der Behörde für den Hochdamm und das Assuan-Reservoir erhalten habe. Spezialisten entnahmen an verschiedenen Tiefen und Standorten rund um die Unglücksstelle neun Wasserproben. Vorläufige Ergebnisse zeigten, dass die Wasserqualität innerhalb der zulässigen Grenzwerte blieb, wobei lediglich ein begrenzter Rückgang des gelösten Sauerstoffgehalts in der Nähe des Standorts aufgrund eines Dieselflecks aus dem Kraftstofftank des gesunkenen Kahns festgestellt wurde. Der Ölaustritt blieb auf das Hafengebiet beschränkt. Sewilam wies die Behörde an, die technische Überwachung fortzusetzen und sich mit dem Umweltministerium, dem Ministerium für lokale Entwicklung, dem Gouvernement Assuan sowie weiteren Stellen abzustimmen. Zudem forderte er eine Dringlichkeitssitzung des technischen Sekretariats des Nationalen Wasserrates ein, wobei in den kommenden Tagen weitere Probenentnahmen zur Überwachung erfolgen sollen.