Der ägyptische Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sewilam, führte Gespräche mit Vertretern der Weltbank über eine verstärkte Zusammenarbeit beim Wassermanagement und bei der Anpassung an den Klimawandel.
Sewilam traf sich mit Meskerem Brhane, der Regionaldirektorin der Weltbank für nachhaltige Entwicklung im Nahen Osten und Nordafrika sowie in Afghanistan und Pakistan. Beide Seiten erörterten strategische Kooperationsbereiche und prüften künftige Möglichkeiten bei der Modernisierung der Bewässerung und der Abwasseraufbereitung. Sewilam wies darauf hin, dass Ägypten zu mehr als 98 % von seinen erneuerbaren Wasserressourcen aus dem Nil abhängig ist. Er fügte hinzu, dass die jährliche Wasserverfügbarkeit pro Kopf auf rund 490 Kubikmeter gesunken sei, während der Gesamtbedarf auf etwa 120 Milliarden Kubikmeter pro Jahr gestiegen sei. Der Minister gab einen Überblick über das Programm „Water 2.0“ der zweiten Generation im Rahmen des nationalen Plans für Wasserressourcen 2037 und der Wasserstrategie 2050. Zudem hob er die mehr als 6.400 Wasserbenutzervereinigungen sowie Großprojekte wie die Kläranlagen Bahr El Baqar und Al Mahsama hervor.