Ägyptens Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sewilam, warnte vor den zunehmenden globalen Wasserherausforderungen durch den Klimawandel und das rasche Bevölkerungswachstum. Auf dem fünften Istanbul International Water Forum rief er zu einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit zur Sicherung der Wasserressourcen auf. Sewilam betonte die Notwendigkeit grenzüberschreitender Kooperation und der Einhaltung des Völkerrechts.
Ägyptens Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sewilam, nahm an der Eröffnungssitzung des fünften Istanbul International Water Forum teil und wird nach Angaben des Ministeriums neben bilateralen Treffen mit Vertretern mehrerer Länder an einem Minister-Rundtischgespräch teilnehmen. Sewilam erklärte, das Forum finde zu einem kritischen Zeitpunkt statt, da die Wassersysteme unter wachsendem Druck stünden, und forderte integrierte Ansätze zur Stärkung der Resilienz. Er unterstrich die Notwendigkeit, Wasserthemen in die globale Klimaagenda einzubetten und die multilaterale Zusammenarbeit zu stärken. Er verwies auf die UN-Wasserkonferenz 2026 als entscheidende Gelegenheit und hob Ägyptens Rolle beim Vorsitz eines ihrer interaktiven Dialoge hervor. „Wassersicherheit ist kein rein nationales Thema mehr, sondern eine gemeinsame Verantwortung, die mit nachhaltiger Entwicklung verknüpft ist“, sagte Sewilam. Am Rande der Veranstaltung traf er sich mit dem senegalesischen Minister für Wasser und Sanitärversorgung, Cheikh Tidiane Dièye, um die Zusammenarbeit im Vorfeld der vom Senegal mit ausgerichteten UN-Wasserkonferenz 2026 zu erörtern. Sewilam lobte die Führung des Senegals im Afrikanischen Ministerrat für Wasser (AMCOW) und bekräftigte Ägyptens Engagement, mit afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten, um Wasser- und Klimaprioritäten voranzubringen, einschließlich der Umsetzung der afrikanischen Wasservision 2063.