Nach bilateralen Gesprächen in Doha mit Katar trafen sich Minister aus Ägypten, der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan in Islamabad, um der Diplomatie Vorrang einzuräumen, einen Verhandlungsweg zwischen den USA und dem Iran zu eröffnen sowie die Risiken für die Weltwirtschaft, die Energiesicherheit und die Lieferketten durch zunehmende militärische Spannungen anzugehen. An dem Treffen nahmen der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty, der türkische Außenminister Hakan Fidan, der saudi-arabische Außenminister Faisal bin Farhan Al Saud und der pakistanische Außenminister Ishaq Dar teil.
Aufbauend auf den jüngsten Vorbereitungen, einschließlich der ägyptisch-katarischen Gespräche in Doha, bewertete das Vier-Minister-Treffen in Islamabad laut dem Sprecher des ägyptischen Außenministeriums, Tamim Khallaf, die raschen Entwicklungen und Risiken der anhaltenden militärischen Eskalation. Die Minister betonten die Notwendigkeit koordinierter internationaler Anstrengungen, um die Spannungen abzubauen und eine weitere Verschlechterung zu verhindern. Die Diskussionen beleuchteten die umfassenderen wirtschaftlichen Auswirkungen, wie etwa Störungen in der internationalen Schifffahrt, bei Lieferketten, der Ernährungssicherheit und den Energiemärkten angesichts steigender Ölpreise. Ägyptens Badr Abdelatty betonte, dass eine Intensivierung der regionalen und internationalen Diplomatie der einzige Weg zu Deeskalation und Lösung sei. Die Minister kamen überein, eine enge Abstimmung und laufende Konsultationen aufrechtzuerhalten, um die Deeskalation zu unterstützen und eine Ausweitung des Konflikts einzudämmen. Am Rande des Treffens führte Abdelatty bilaterale Gespräche mit Pakistans Ishaq Dar, um die ägyptisch-pakistanischen Beziehungen in den Bereichen Handel und Investitionen zu stärken, wobei eine Verbindung zwischen Ägyptens Suezkanal-Wirtschaftszone und dem pakistanischen Hafen Gwadar hergestellt werden soll. Zudem traf er sich mit Saudi-Arabiens Faisal bin Farhan Al Saud, wobei sie die strategischen Beziehungen, Ägyptens Unterstützung für die Golfstaaten, eine Zwei-Staaten-Lösung für die Palästinenser auf Basis der Grenzen von 1967 sowie die Stabilität des Libanon bekräftigten.