Ägyptische und jordanische Außenminister fordern internationale Stabilisierungsstreitmacht in Gaza im Trump-Waffenstillstandsplan

Ägypten und Jordanien haben zum Einsatz einer internationalen Stabilisierungsstreitmacht im Gazastreifen und zur Bildung eines palästinensischen technokratischen Komitees zur Verwaltung des Gebiets im Rahmen des Waffenstillstandsplans von US-Präsident Donald Trump aufgerufen. In einem Telefonat betonten die Außenminister die Einhaltung des Waffenstillstands und die vollständige Umsetzung seiner Bedingungen, während sie den Übergang zur zweiten Phase und die Sicherstellung nachhaltiger humanitärer Hilfe hervorhoben.

Am Samstag führte der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty ein Telefonat mit dem jordanischen Vize-Premierminister und Außenminister Ayman Safadi, um über die Entwicklungen in Gaza und breitere regionale Fragen zu sprechen. Die Minister hoben die Notwendigkeit hervor, die territoriale Einheit zwischen Westjordanland und Gaza zu wahren, und drängten auf die vollständige Umsetzung des vom US-Präsidenten Donald Trump vorgeschlagenen Waffenstillstandsabkommens. Das Gespräch fand statt, während Abdelatty nach Dschidda reiste, um an einer außerordentlichen Sitzung des Außenministerrats der Organisation für Islamische Zusammenarbeit teilzunehmen, die sich auf die Entwicklungen in Somalia konzentrierte. Im Gespräch drückten sie ihre vollständige Ablehnung der Anerkennung Somalilands durch Israel aus und bekräftigten ihre volle Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität Somalias als Schlüsselstütze für die Stabilität im Horn von Afrika und im Roten Meer. Sie warnten vor illegalen israelischen Maßnahmen im besetzten Westjordanland, die sie als Untergrabung der Friedensbemühungen und Risiko für weitere Eskalationen bezeichneten. Die Minister hielten fest, dass eine Zwei-Staaten-Lösung der einzige gangbare Weg zu dauerhafter Sicherheit und Frieden ist. Bezüglich Libanon riefen sie zu einem sofortigen Stopp der israelischen Angriffe auf und wiederholten ihre Unterstützung für dessen Souveränität und nationale Institutionen. Hinsichtlich Syriens betonten sie den Respekt vor seiner territorialen Integrität und die Sicherstellung der Bürgersicherheit. Für den Jemen sprachen sie sich für Deeskalationsinitiativen und einen vom Jemen geführten Dialog aus, um die Aspirationen des Volkes zu erfüllen und die regionale Sicherheit zu stärken. Das Gespräch endete mit Bestätigungen der tiefen historischen Bindungen zwischen Kairo und Amman sowie Verpflichtungen, die bilaterale wirtschaftliche und Investitionskooperation durch etablierte Koordinationsmechanismen zu stärken.

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