Palästinensische Fraktionen treffen sich in Kairo, um Gaza-Waffenstillstand voranzutreiben

Mehrere palästinensische Fraktionen trafen sich auf Einladung Ägyptens und unter der Schirmherrschaft von Präsident Abdel Fattah Al-Sisi in Kairo im Rahmen von Vermittlungsbemühungen mit Katar und der Türkei, um die nächsten Phasen des Gaza-Waffenstillstandsabkommens voranzutreiben. In einer nach den Gesprächen veröffentlichten Erklärung bekräftigten die Fraktionen ihre volle Verpflichtung zur Umsetzung des Abkommens und lobten die Vermittler sowie die Vereinigten Staaten für ihre Unterstützung der Palästinenser und die Linderung des Leidens der Zivilbevölkerung.

Die Zusammenkunft ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Umsetzung nachfolgender Phasen des Gaza-Waffenstillstands gemäß einem Plan, den US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen hat, um die humanitären und politischen Folgen des Kriegs in der Enklave anzugehen. Die Fraktionen bekannten sich zu Vermittlungsinitiativen zur Bildung eines palästinensischen Übergangsausschusses zur Regierung Gazas und betonten die Notwendigkeit, Bedingungen zu schaffen, die es dem Ausschuss ermöglichen, sofort das tägliche Leben und wesentliche Dienstleistungen zu übernehmen. Sie hoben zudem die Zusammenarbeit mit dem „Peace Board“ und seinem internationalen Exekutivausschuss zur Überwachung früher Erholungs- und Wiederaufbauprogramme hervor. Die Erklärung drängte den Peace Board, in Koordination mit den Vermittlern, Israel zur Einstellung militärischer Operationen, Öffnung der Grenzübergänge für humanitäre Hilfe in alle Teile Gazas und zum Abzug seiner Truppen aufzufordern – Maßnahmen, die als essenziell für die Wiederherstellung dauerhafter Ruhe und die Ermöglichung von Erholung und Wiederaufbau gelten. Die Versammlung unterstrich die Bedeutung der Vereinheitlichung palästinensischer Positionen in dieser kritischen Phase, um auf größere politische Einheit und einen unabhängigen nationalen Entscheidungsprozess hinzuarbeiten. Die Fraktionen wiederholten ihre Ablehnung von Plänen zur Annexion des Westjordanlands, Erweiterung von Siedlungen und Verletzung religiöser Stätten in Jerusalem und bekräftigten die Notwendigkeit eines unabhängigen palästinensischen Staates. Die Erklärung endete mit Dank an Ägypten und die Vermittler für ihre Unterstützung der palästinensischen Sache, die Stabilisierung des Waffenstillstands und die Verbesserung humanitärer Bedingungen in Gaza.

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