Ägypten und Jordanien fordern vollständige Umsetzung des Trump-Friedensplans in Gaza

Ägypten und Jordanien haben am Dienstag die vollständige Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens in Gaza und des umfassenden Friedensplans gefordert, den US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen hat, und ihre Unterstützung für einen Übergangsfriedensrat zur Überwachung des Prozesses bekräftigt. Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty führte Gespräche mit dem jordanischen Vize-Premierminister und Außenminister Ayman Safadi während eines offiziellen Besuchs in Amman.

Bei dem Treffen in der jordanischen Hauptstadt betonten die beiden Minister die Notwendigkeit, alle Bedingungen des Waffenstillstands in Gaza einzuhalten und die sofortige, nachhaltige und uneingeschränkte Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen zu gewährleisten. Sie begrüßten die Bildung des Palästinensischen Nationalkomitees zur Verwaltung von Gaza und die Ankündigung der zweiten Phase des umfassenden Friedensplans. Sie bestätigten ihr Engagement, die Mission des vom Präsidenten Trump ins Leben gerufenen Friedensrates als Übergangsorgan zu unterstützen, wie im Konfliktlösungsplan dargelegt und von der Resolution 2803 des UN-Sicherheitsrates verabschiedet. Die Minister forderten die Rückkehr der Palästinensischen Nationalbehörde, um ihre Verantwortlichkeiten in Gaza wieder aufzunehmen, und betonten die Notwendigkeit, die palästinensische territoriale Einheit zwischen Westjordanland und Gaza aufrechtzuerhalten. Sie erklärten, dass ein klarer politischer Horizont zu einem unabhängigen, souveränen Palästinenserstaat auf Basis der Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt führen müsse, im Einklang mit der internationalen Legitimität und der Zwei-Staaten-Lösung. Die Beamten warnten vor illegalen israelischen Maßnahmen im besetzten Westjordanland, die nach ihrer Ansicht das Risiko einer weiteren Eskalation bergen und die Bemühungen um regionale Beruhigung untergraben. Sie bezeichneten die Zwei-Staaten-Lösung als einzigen Weg zu dauerhafter Sicherheit und Stabilität in der Region. In bezug auf die bilateralen Beziehungen hoben die Minister die engen Bande zwischen Präsident Abdel Fattah al-Sisi und König Abdullah II hervor. Sie diskutierten die laufende Koordination zur Stärkung der wirtschaftlichen und Investitionskooperation und zur Nutzung bestehender Mechanismen zugunsten der gemeinsamen Interessen beider Länder.

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