Aufbauend auf der vorherigen Verurteilung Ägyptens bei der Afrikanischen Union warf Außenminister Badr Abdelatty Israel während einer außerordentlichen Sitzung des Rates der Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) vor, die einseitige Anerkennung Somalilands zu nutzen, um illegale palästinensische Vertreibungen und Spaltungen in Gaza zu ermöglichen. Er wies diesen Schritt als Verstoß gegen das Völkerrecht zurück, der die Sicherheit im Horn von Afrika und im Roten Meer bedroht.
Abdelatty wiederholte Ägyptens Ablehnung der 'illegalen und abgelehnten' Anerkennung Somalilands durch Israel, die die Souveränität Somalias in seiner Übergangsphase und das internationale Grenzsystem untergräbt. Er forderte globale Unterstützung für Mogadischu und den Widerstand gegen einseitige Maßnahmen, die illegitime Fakten schaffen.¶n¶nBei einem NebenTreffen mit dem somalischen Außenminister Abdulsalam Abdi Ali hob Abdelatty den jüngsten diplomatischen Erfolg Ägyptens hervor, eine Erklärung von 23 Ländern und zwei Organisationen zur Bestätigung der somalischen Souveränität zu sichern. Er kündigte Pläne an, eine Bonyan-Finanzinstitution oder eine Filiale der Bank Misr in Somalia zu eröffnen, um den Handel zu fördern, und rief zu nachhaltiger Finanzierung der Afrikanischen Union-Unterstützungs- und Stabilisierungsmission gegen den Terrorismus auf.¶n¶nZu Gaza forderte er die Umsetzung der zweiten Phase des US-gestützten Friedensplans für einen dauerhaften Waffenstillstand und israelischen Rückzug, mit Vorschlag eines temporären palästinensischen technokratischen Komitees und einer internationalen Stabilisierungsstreitmacht. Er beharrte auf einem unabhängigen palästinensischen Staat innerhalb der Grenzen von 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.¶n¶nAbdelatty besprach mit dem pakistanischen Vize-Premierminister Mohammad Ishaq Dar die Durchsetzung der UNSC-Resolution 2803 für Hilfe und Wiederaufbau in Gaza und stellte vertiefte bilaterale Beziehungen fest. Mit dem kuwaitischen Außenminister Abdullah Al-Yahya unterstützte er die jemenitische Einheit durch inklusiven Dialog und Deeskalation. Er bekräftigte Ägyptens proaktive Rolle in der OIC im Einklang mit der internationalen Legitimität.