Ägypten und UNDP erörtern Ausweitung von Klimaanpassungsprojekten im Wassersektor

Der ägyptische Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sewilam, teilte am Dienstag mit, dass Ägypten gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) an der Ausweitung von Klimaanpassungsprojekten im Wassersektor arbeitet, wobei der Schwerpunkt auf Küstenschutz und nachhaltigem Ressourcenmanagement liegt. Die Gespräche befassten sich mit den Fortschritten bei einem vom Grünen Klimafonds finanzierten Projekt im Wert von 31,4 Millionen US-Dollar.

Hani Sewilam, Ägyptens Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, unterstrich in einer Erklärung des Ministeriums die Bedeutung der Stärkung der Zusammenarbeit bei Frühwarnsystemen für Klimarisiken sowie der Umsetzung praktischer und skalierbarer Anpassungsprojekte. Die Gespräche beleuchteten den Fortschritt eines vom Grünen Klimafonds finanzierten Projekts im Wert von 31,4 Millionen US-Dollar, das darauf abzielt, die Klimaanpassung entlang der ägyptischen Nordküste und im Nildelta zu verbessern und bis November 2026 abgeschlossen sein soll. Es umfasst die Kartierung von Risiken durch den Anstieg des Meeresspiegels, das Eindringen von Salzwasser und Überschwemmungen sowie die Modernisierung von Küstenüberwachungssystemen und die Entwicklung eines integrierten Plans für das Küstenzonenmanagement. Beide Seiten erörterten eine potenzielle zweite Phase, die naturbasierte Lösungen wie Strandaufspülungen zur Stärkung des Küstenschutzes einbezieht. Sie sprachen zudem über ein 2023 gestartetes Entsalzungsprojekt für die Landwirtschaft, das mit erneuerbaren Energien betrieben wird, wobei laufende Bemühungen darauf abzielen, internationale Finanzmittel für dessen Erweiterung zu mobilisieren. Das Treffen befasste sich mit Ägyptens nationalem Anpassungsplan für den Wassersektor, einschließlich der Bewertung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen und der Entwicklung umfassender Datenbanken zur Unterstützung von Hochwasserschutzprojekten.

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