Ägypten treibt einen Plan zur Erzeugung von 200 Megawatt Solarenergie für staatliche Industriestandorte voran. Die Initiative wurde am Montag während eines Treffens zwischen dem stellvertretenden Premierminister Hussein Issa und einem hochrangigen Beamten der Vereinten Nationen erörtert.
Die Gespräche fanden im Regierungssitz in der neuen Verwaltungshauptstadt statt. Sie konzentrierten sich auf Strukturreformen, die darauf abzielen, die Leistung und die finanzielle Nachhaltigkeit staatlicher Vermögenswerte zu verbessern.
Hussein Issa betonte das Ziel der Regierung, die wirtschaftliche Stabilität durch eine bessere Regierungsführung und eine stärkere Einbindung des Privatsektors aufrechtzuerhalten. Er hob die staatliche Eigentumspolitik als Mittel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Schaffung von Arbeitsplätzen hervor.
Chitose Noguchi, die UNDP-Vertreterin in Ägypten, bestätigte die Unterstützung der Behörde für das Solarprojekt und andere Bemühungen zur grünen Transformation. Sie wies zudem auf die laufende Zusammenarbeit mit ägyptischen Einrichtungen hin, um kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Finanzmitteln zu erleichtern und globale Standards zu erfüllen.
Issa erklärte, dass alle Maßnahmen letztlich darauf abzielten, den Lebensstandard der Bürger zu erhöhen. An dem Treffen nahmen auch Beamte des Außenministeriums und von UNDP Ägypten teil.