Ägypten und Tansania begrüßen Fortschritte im Nilbecken nach Außenministergespräch und lehnen einseitige Schritte ab

In einem Telefonat, das auf ihr Treffen im Dezember 2025 folgte, begrüßten die Außenminister Ägyptens und Tansanias die Fortschritte bei den Konsultationen zur Wiederherstellung der Inklusivität der Nilbecken-Initiative und lehnten einseitige Maßnahmen am Fluss ab. Sie betonten die Zusammenarbeit für die Wassersicherheit und begutachteten den Julius-Nyerere-Staudamm, der von ägyptischen Unternehmen erbaut wurde.

Das ägyptische Außenministerium teilte am Montag mit, dass Außenminister Badr Abdelatty und sein tansanischer Amtskollege Mahmoud Thabit Kombo – aufbauend auf ihrem Treffen im Dezember 2025 – positive Entwicklungen bei den Konsultationen zur Wiederherstellung der Inklusivität der Nilbecken-Initiative (NBI) begrüßten. Abdelatty unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit und Integration am Nil zum gegenseitigen Nutzen und betonte die Einhaltung eines Geistes des Konsenses und der Brüderlichkeit im Einklang mit dem Völkerrecht. Die Minister prüften den Fortschritt des Julius-Nyerere-Staudammprojekts in Tansania, das von ägyptischen Unternehmen umgesetzt wird, wobei Kombo die Effizienz und das Fachwissen der ägyptischen Firmen lobte. Beide betrachteten das Projekt als einen Schritt zur Förderung der bilateralen Beziehungen sowie gemeinsamer wirtschaftlicher, investitionsbezogener, handelspolitischer, industrieller und entwicklungspolitischer Interessen. Angesichts der regionalen Entwicklungen am Horn von Afrika und in der Region der Großen Seen betonten sie ihre Unterstützung für nationale Institutionen und den Respekt für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität der Staaten. Die Minister einigten sich auf umfassende Ansätze für die Sicherheits- und Entwicklungsherausforderungen Afrikas und verpflichteten sich zu einer verstärkten bilateralen und multilateralen Koordinierung im Sinne gemeinsamer Interessen, Stabilität und Entwicklung.

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