Al-Sisi bezeichnet Ägyptens Wassersicherheit bei Treffen mit US-Berater als existenzielle Frage

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi erklärte gegenüber einem hochrangigen US-Berater, dass Ägyptens Wassersicherheit eine "existenzielle Frage" sei, bei der Kairo keine Kompromisse eingehen werde, so eine präsidiale Stellungnahme. Das Treffen in Kairo mit Massad Boulos, einem Berater des US-Präsidenten für arabische und afrikanische Angelegenheiten, behandelte die Stärkung der strategischen Beziehungen zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten sowie wichtige regionale Entwicklungen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Konflikt im Sudan, wobei Al-Sisi zu verstärkten internationalen Bemühungen zur Beendigung des Krieges aufrief.

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi traf sich in Kairo mit Massad Boulos, einem hochrangigen Berater des US-Präsidenten für arabische und afrikanische Angelegenheiten. Al-Sisi betonte laut einer offiziellen Erklärung, dass die Wassersicherheit Ägyptens eine "existenzielle Frage" sei und Kairo bei seinen lebenswichtigen Wasserinteressen keine Kompromisse eingehen werde. Die Gespräche zielten darauf ab, die strategischen Beziehungen zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten zu stärken, wobei ein Schwerpunkt auf dem Konflikt im Sudan lag. Al-Sisi forderte verstärkte internationale Anstrengungen zur Beendigung des Krieges und zur Linderung des humanitären Leids. Dabei bekräftigte er Ägyptens Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität des Sudans und lehnte externe Einmischung ab. Er begrüßte die im Rahmen einer kürzlich in Berlin abgehaltenen Konferenz zugesagten internationalen Hilfsgelder in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für den Sudan und verwies auf die Rolle Ägyptens in einem quadrilateralen Mechanismus für einen Waffenstillstand und einen politischen Prozess. Boulos würdigte Ägyptens Beitrag zur Stabilität im Sudan und bekräftigte das Engagement Washingtons für eine enge Abstimmung mit Kairo. Das Treffen befasste sich zudem mit der Lage im Libanon, wobei Al-Sisi die US-Bemühungen um einen Waffenstillstand lobte, sowie mit Themen am Horn von Afrika. Al-Sisi begrüßte ein Abkommen zwischen der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und der M23-Gruppe zur Ausweitung eines regionalen Überwachungsmechanismus für den Waffenstillstand. Er unterstrich Ägyptens Unterstützung für Stabilitätsbemühungen und die Ablehnung von Bedrohungen der Sicherheit am Horn von Afrika. Beide Seiten betonten die Bedeutung von Deeskalation und politischen Lösungen für regionale Krisen. Zum Abschluss übermittelte Boulos Grüße von US-Präsident Donald Trump und bezeichnete Al-Sisis Führung als "weise", wobei er die Bedeutung der laufenden Abstimmung hervorhob.

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