Das ägyptische Ministerium für lokale Entwicklung und Umwelt gab am Sonntag den Beginn eines Plans zur Schließung und Sanierung der Mülldeponie Obour östlich von Kairo bekannt, um einen Teil des Geländes als Reaktion auf die Beschwerden der Anwohner über Umweltverschmutzung in eine Grünanlage umzuwandeln. Die Müllannahme auf der Deponie wurde zum 1. April eingestellt.
Das ägyptische Ministerium für lokale Entwicklung und Umwelt kündigte am Sonntag, dem 5. April 2026, die Umsetzung eines Plans zur Schließung und Sanierung der Mülldeponie Obour östlich von Kairo an. Die Fläche der Deponie wird von rund 300 Feddan auf 130 Feddan verkleinert, wobei die verbleibenden 170 Feddan für Grünflächen und potenzielle Investitionsprojekte umgenutzt werden.
Die Müllannahme wurde am 1. April gestoppt, und derzeit laufen Maßnahmen zur sicheren Schließung gemäß Umweltstandards, um Emissionen, Gerüche und unkontrollierte Verbrennungen zu reduzieren.
Ministerin Manal Awad erklärte, dass die Beseitigung der Sorgen der Anwohner hinsichtlich der Emissionen und Gerüche oberste Priorität habe, und betonte die Notwendigkeit, die Minderungsbemühungen zu beschleunigen, um die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen zu begrenzen.
Das Projekt umfasst Systeme zur Verwaltung von Deponiegas und Sickerwasser sowie eine technische Schließung in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Unternehmen.
Diese Initiative knüpft an ähnliche Bemühungen an, wie etwa die Sanierung der Mülldeponie Salam, und zielt darauf ab, das Projekt Obour als Modell für eine nachhaltige Umweltentwicklung in Ägypten zu etablieren.