Premierminister Mostafa Madbouly leitete am Montag ein Treffen, um Vorschläge für ein globales Logistik-Distributionszentrum in der Suezkanal-Wirtschaftszone (SCZONE) zu erörtern. Die Initiative zielt darauf ab, ausländische Investitionen anzuziehen und Ägypten als wichtiges Zentrum für Handel und Lieferketten zu positionieren.
An dem Treffen nahmen der Minister für Investitionen und Außenhandel Mohamed Farid, der Vorsitzende der SCZONE Walid Gamal El-Din, hochrangige SCZONE-Beamte sowie Vertreter der Allgemeinen Behörde für Investitionen und Freihandelszonen teil.
Madbouly betonte die Bemühungen Ägyptens, Investitionen in die SCZONE zu lenken sowie strategische Industrien und Logistikaktivitäten zu lokalisieren. Mehrere internationale Unternehmen haben Vorschläge für Logistik-Distributionszentren eingereicht, die derzeit von der Regierung geprüft werden.
Die Vorschläge stehen im Einklang mit den Anweisungen von Präsident Abdel Fattah Al-Sisi, die Erträge aus nationalen Infrastrukturprojekten zu maximieren und ausländische Direktinvestitionen zu fördern. Die Beamten diskutierten zudem Governance-Rahmenbedingungen und Strategien, um Ägypten als regionales Umverteilungszentrum zu bewerben.
Es wird erwartet, dass das Projekt die Hafenaktivitäten, die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen und die Deviseneinnahmen steigert und die SCZONE gleichzeitig in ein Zentrum für Transitverkehr verwandelt.