Die Außenminister von Ägypten und Katar trafen sich am Sonntag, um die vorgeschlagenen Elemente eines US-Iran-Abkommens sowie die Bedingungen für eine Waffenruhe im Gazastreifen zu erörtern. Die Gespräche konzentrierten sich darauf, die Positionen in den laufenden Verhandlungen zur Beendigung des regionalen Konflikts einander anzunähern.
Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty empfing den katarischen Premierminister und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani. Sie erörterten die bilateralen Beziehungen sowie regionale Entwicklungen, einschließlich der Verhandlungswege zwischen den USA und dem Iran. Die Amtsträger bewerteten die gemeinsamen Vermittlungsbemühungen von Ägypten und Katar. Diese zielen darauf ab, einvernehmliche Verständigungen zu erzielen, die zu einer Deeskalation führen, den andauernden Krieg beenden und die regionale Sicherheit und Stabilität wiederherstellen sollen. Im Hinblick auf die palästinensische Frage betonten die Minister die Umsetzung der ersten Phase des Plans von Präsident Trump. Diese Phase umfasst den Zugang humanitärer Hilfe und Versorgungsgüter für den frühen Wiederaufbau, die Sanierung von Infrastruktur und Krankenhäusern sowie einen schrittweisen israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen. Zudem hoben sie die Notwendigkeit hervor, das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens zu stärken und eine internationale Stabilisierungstruppe zur Überwachung der Waffenruhe zu entsenden. Ziel ist es, dem palästinensischen Volk die Ausübung seines Selbstbestimmungsrechts zu ermöglichen und einen unabhängigen Staat auf Basis der Grenzen vom 4. Juni 1967 zu etablieren.