Emma Raducanu wird aufgrund eines Ermüdungsbruchs nicht an den Canadian Open und den Cincinnati Open teilnehmen. Die Verletzung wirft Fragen über ihren Fitnesszustand für die US Open auf.
Emma Raducanu wird die Canadian Open sowie die Cincinnati Open verpassen, nachdem eine abschließende Untersuchung einen Ermüdungsbruch vierten Grades an ihrem rechten Schienbein ergeben hat. Die britische Spielerin hatte sich nach der Diagnose wenige Stunden vor ihrem Erstrundenmatch von Wimbledon zurückgezogen.
Raducanu hatte zuvor das Finale im Queen’s Club erreicht, musste jedoch bereits die Nottingham Open und die Eastbourne Open aufgrund von Beschwerden absagen, die sich anschließend verschlimmert hatten. Die Genesung von einer solchen Verletzung erfordert in der Regel sechs bis zwölf Wochen, was ihre Teilnahme an den US Open, die am 30. August beginnen, in Frage stellt.
Die US-Open-Siegerin von 2021 droht aus den Top 60 der Weltrangliste zu fallen, da die Punkte aus ihren Vorjahreserfolgen in Washington, Toronto und Cincinnati verfallen, ohne dass sie diese verteidigen kann. Seit ihrer Stellungnahme zu Wimbledon hat sie kein neues öffentliches Update zu ihrem Gesundheitszustand gegeben.
Dies stellt eine weitere Unterbrechung in Raducanus Karriere dar, die seit ihrem Titelgewinn 2021 bereits mehrere Operationen umfasst hat.