Ethan Hawke hat seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Liedtexter Lorenz Hart in Richard Linklaters 'Blue Moon' erhalten. Der Film, ein Projekt, das über ein Jahrzehnt mit Hawkes langjährigem Collaborateur entwickelt wurde, hatte seine Uraufführung letztes Jahr beim Berliner Filmfestival. Hawke schreibt ihrer tiefen Freundschaft und gemeinsamen Leidenschaft für Theater die Schlüsselrolle für die Darstellung zu.
Ethan Hawke, ein Veteran des Films mit Jahrzehnten Erfahrung, hat seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für die Darstellung von Lorenz Hart in 'Blue Moon' unter der Regie von Richard Linklater errungen. Die Nominierung hebt eine Zusammenarbeit hervor, die auf ihrer gegenseitigen Wertschätzung für Theater basiert. Hawke stieß erstmals vor über 10 Jahren auf das Drehbuch, nachdem Linklater eine seiner Theaterstücke besucht hatte, was eine Bindung schuf, die das Projekt prägte. Zur Vorbereitung tauchte Hawke in die Welt des Musical-Theaters von Richard Rodgers und Lorenz Hart ein. Er sammelte Biografien und hörte Interpretationen ihrer Lieder von Künstlern wie Chet Baker und Bob Dylan, wobei er sich Zeit ließ, um sein Verständnis aufzubauen, ohne Eile. „Ich war glücklich, dass ich 10 Jahre davon träumen konnte“, bemerkte Hawke. „Ich musste mich nicht hetzen, um bereit zu sein.“ 'Blue Moon' feierte Premiere beim Berliner Filmfestival ein Jahr vor der Preisrunde 2026 und hat seither ein engagiertes Publikum gefunden. Hawke kehrte nach Berlin zurück inmitten der Hochphase der Award-Veranstaltungen und drückte seine Dankbarkeit für die Anerkennung des Films aus. „Es ist so schwer, in die Gegenwartskultur vorzudringen, ohne enorme Werbebudgets“, sagte er. „Wenn das passiert, spürt man eine Welle der Dankbarkeit, wirklich Glück gehabt zu haben.“ Über das Handwerk des Schauspiels reflektierend, zog Hawke Einflüsse wie seinen verstorbenen Freund Philip Seymour Hoffman heran und betonte das Gleichgewicht im Ansatz. „Man muss auf des Messers Schneide balancieren, als wäre es das Wichtigste der Welt“, merkte er an, „und gleichzeitig wie ein Spiel behandeln, das riesigen Spaß macht.“ Er nannte auch Uta Hagens 'Respect for Acting' und Sidney Lumets 'Making Movies' als unverzichtbare Leitfäden. Die Erfahrung ließ Hawke den Rückhalt seiner Co-Stars Andrew Scott, Margaret Qualley und Robert Capelli Jr. schätzen, am meisten jedoch Linklaters standhafte Freundschaft. „Ricks unerschütterliche Freundschaft“, sagte Hawke. „Das ist, was ich mitnehme.“