Exklusives Streitgespräch über das Christentum in Frankreich zwischen Zemmour und Fourquet

Éric Zemmour und Jérôme Fourquet streiten über die Entchristianisierung Frankreichs in einem Interview für Le Figaro Magazine. Einst die 'älteste Tochter der Kirche', zählt das Land zu den am stärksten entchristianisierten Ländern im Westen. Zemmour fordert einen spirituellen Aufschwung, während Fourquet ein erneuertes Interesse feststellt, aber an einer Rechristianisierung zweifelt.

Frankreich, historisch bekannt als die 'älteste Tochter der Kirche', zählt nun zu den am stärksten entchristianisierten Ländern im Westen, wie in einem exklusiven Streitgespräch hervorgehoben, das am 31. Oktober 2025 in Le Figaro Magazine veröffentlicht wurde. Éric Zemmour, Präsident von Reconquête, und Jérôme Fourquet, Direktor des Meinungsbereichs bei Ifop, konfrontieren ihre Ansichten über die Zukunft des Christentums in Frankreich.

In seinem neuen Essay befasst sich Zemmour damit, ob die Halloween-Kürbis den Chrysanthemen des Allerheiligen-Festes verdrängen wird, und stellt fest: 'Die Messe ist noch nicht gelesen.' Er fordert einen spirituellen Aufschwung, um die französische Identität gegen das zu bewahren, was er einen 'erobernden Islam' nennt. Auf die Frage nach dem Zustand des Christentums erinnert Zemmour an eine 'historische Realität': 'Es ist das Christentum, das Frankreich gemacht hat.' Er zitiert General de Gaulle: 'Die Geschichte meines Landes begann mit der Bekehrung Clovis' zum Katholizismus.'

Fourquet, ein Analytiker der französischen Gesellschaft, beobachtet Anzeichen einer erneuerten Anziehungskraft zum Katholizismus. Er zweifelt jedoch daran, dass eine Rechristianisierung des Landes möglich ist. Dieses Streitgespräch beleuchtet Spannungen um das religiöse Erbe Frankreichs, ohne eine definitive Lösung zu bieten.

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