Die Sundaram Medical Foundation und Pallium India organisierten am Samstag im Rahmen des Forum 2026 einen Workshop zum Thema Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Experten unterstrichen die Notwendigkeit, die Würde der Patienten zu wahren und das Recht auf ein Sterben in Würde umzusetzen.
Die Veranstaltung umfasste eine Podiumsdiskussion mit Beiträgen verschiedener Fachleute. Shireen Yarchu vom Vidhi Centre for Legal Policy stellte fest, dass Indien aufgrund begrenzter palliativer Versorgung und einer allgemeinen Zurückhaltung bei der Auseinandersetzung mit dem Tod zu den Ländern mit der schlechtesten Sterbebegleitung zählt. Rituparna Padhy von derselben Organisation betonte die Herausforderungen bei der Umsetzung des Rechts auf ein Sterben in Würde auf staatlicher Ebene. Roop Gursahani, eine Fachärztin für Neurologie, rief alle Beteiligten dazu auf, die Initiative zu unterstützen. Meenakshi V.V. vom Cancer Institute in Adyar erklärte, dass Palliativteams gut positioniert seien, um bei Patienten mit lebensverkürzenden Erkrankungen eine vorausschauende Versorgungsplanung einzuführen. Susovan Mitra von der Sundaram Medical Foundation betonte, wie wichtig es sei, frühzeitig mit der Palliativpflege zu beginnen und Familien in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Manickavasagan, ebenfalls von der Stiftung, erläuterte, dass eine Patientenverfügung Familien klare Anweisungen an die Hand gibt. Vijaya Bharathi Rangarajan stellte diesbezügliche Unterstützungsprogramme vor, darunter CANSTOP und den digitalen Gesundheitsdienst Dear Akka.