Der Weltschachbund (FIDE) hat 17 Schachspieler, Trainer und Organisatoren für sein Unterstützungsprogramm 2026 ausgewählt und insgesamt €37.000 unter ihnen verteilt. Diese Initiative, die vor 12 Jahren gestartet wurde, hat nun fast €500.000 an Veteranen verteilt. Profile der Empfänger heben ihre Beiträge zum Schach hervor.
Das spezielle Gremium der FIDE, das vom FIDE-Rat ernannt wurde, prüfte zahlreiche Bewerbungen, um die Begünstigten für 2026 auszuwählen. Zu den Empfängern gehören Großmeister, internationale Meister und andere Titelträger aus verschiedenen Ländern: GM Leonid Yudasin (ISR), GM Florin Gheorghiu (ROU), WGM Irina Levitina (USA), IA Boris Postovsky (USA), GM Yehuda Gruenfeld (ISR), IM Vadim Faibisovich (RUS), IM Alexander Lysenko (RUS), Mark Ruderfer (RUS), GM Nikolay Legky (FRA), IM Aleksander Veingold (EST), WIM Ligia Jicman (ROU), FM Yunus Hasan (BAN), FM Danilo Buela Valdespino (CUB), WFM Valeria Dotan (ISR), WIM Lyudmila Aslanian (UKR), WFM Jambaldoo Lkhagva (MGL) und Zdenek Zavodny (CZE). nnJedes Profil betont Jahrzehnte der Hingabe. Zum Beispiel stand Yudasin, geboren 1959 in Leningrad, in der Sowjetunion vor Herausforderungen, erzielte aber einen geteilten Sieg bei der USSR-Meisterschaft 1990 und gewann das León-Turnier 1993 vor Spielern wie Anatoly Karpov. Gheorghiu, Rumäniens erster Großmeister geboren 1944, gewann die Junioren-WM 1963 und erreichte Platz 10 der Welt 1980. Levitina, eine Frauen-Großmeisterin geboren 1954, sicherte mehrere USSR-Frauenmeisterschaften und wurde 2024 in die World Chess Hall of Fame aufgenommen. nnPostovsky, geboren 1937, trainierte Russland zu vier Olympiasiegen in den 1990er Jahren und trägt den Titel International Arbiter. Gruenfeld, geboren 1956, gewann 2024 als 68-Jähriger die ICCD World Deaf Championship. Andere Empfänger wie Lysenko, der das japanische Nationalteam trainierte, und Lkhagva, der das mongolische Schach vorantrieb, verkörpern anhaltende Wirkungen durch Training, Organisation und Schreiben. nnFIDE plant, kurze Profile zu veröffentlichen, die ihre Karrieren ehren und bleibende Beiträge zum Schach anerkennen.