Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat beschlossen, die Vorführungen von Oscar-nominierten Filmen für ihre Mitglieder auf der großen Leinwand einzustellen. Diese Änderung markiert einen Wandel in der Art und Weise, wie die Organisation mit ihrer Mitgliedschaft im Hinblick auf Award-Kandidaten umgeht. Die Ankündigung erfolgt vor dem bevorstehenden Oscars-Zyklus.
Die Filmakademie, offiziell bekannt als Academy of Motion Picture Arts and Sciences, hat angekündigt, dass sie künftig keine Großleinwandvorführungen von Oscar-nominierten Filmen mehr ausschließlich für ihre Mitglieder anbieten wird. Diese Politikänderung wurde in einem kürzlichen Update der Organisation bekannt gegeben und beendet eine langjährige Tradition, die es Mitgliedern ermöglichte, Kandidaten in Kinobedingungen zu sehen. Zuvor organisierte die Akademie diese Vorführungen, um Mitgliedern bei ihren Abstimmungsentscheidungen für die Oscars zu helfen. Die Entscheidung, diese Praxis einzustellen, spiegelt sich in den sich wandelnden Prioritäten innerhalb der Institution wider, wobei im ersten Bericht keine spezifischen Gründe genannt wurden. Die Änderung gilt für zukünftige Oscars-Zyklen, einschließlich der Nominierungen im kommenden Jahr. Diese Entwicklung findet inmitten breiterer Diskussionen in der Filmindustrie über den Zugang zu Vorführungen und die Rolle physischer Vorführungen im Preisvergabeprozess statt. Mitglieder werden nun auf andere Formate wie digitale Plattformen oder öffentliche Veröffentlichungen angewiesen sein, um nominierte Werke zu bewerten. Die Akademie hat sich zu alternativen Regelungen derzeit nicht weiter geäußert. Die Ankündigung wurde am 9. Februar 2026 veröffentlicht und unterstreicht die fortlaufenden Anpassungen in der internen Herangehensweise an die Oscars.