Flamengo besiegte Palmeiras 1-0 im Finale der Copa Libertadores 2025 im Estadio Monumental in Lima, Peru. Danilo erzielte den entscheidenden Kopfball und sicherte dem Club den vierten Titel. Damit zieht Brasilien mit Argentinien gleich (25 Titel).
Das Finale der Copa Libertadores 2025, ausgetragen am Samstag (29/11), wurde um 15 Minuten verschoben wegen des verspäteten Busses von Palmeiras. Das Spiel fand im Estadio Monumental „U“ in Lima statt und endete mit einem 1-0-Sieg für Flamengo. Das Tor fiel durch einen Kopfball von Danilo in der 22. Minute der zweiten Halbzeit nach einer Ecke von Arrascaeta.
Flamengo ist der erste brasilianische Club mit vier Libertadores-Titeln (1981, 2019, 2022, 2025) und steht damit gleichauf mit River Plate und Estudiantes. Palmeiras hatte 2021 triumphiert, konnte diesmal jedoch nicht kontern. Trainer Abel Ferreira räumte die Überlegenheit des Gegners ein: „Unser Gegner war besser, erfahrener und wusste diesen Moment der Spannung zu meistern. Ich glaube, die Erfahrung hat die Unbekümmertheit besiegt.“ Er kritisierte zudem die Schiedsrichterleistung, da Erick Pulgar nach einem harten Foul an Bruno Fuchs nur Gelb erhielt: „Der Schiedsrichter war sehr nachsichtig und wollte das Finale nicht ruinieren.“
Flamengo-Trainer Filipe Luís widmete den Titel dem verletzten Stürmer Pedro und den Jugendspielern, die 2019 im Brand des Ninho do Urubu ums Leben kamen: „Dieser Titel ist ihm sehr gewidmet für alles, was er für uns getan hat.“ Nach dem Sieg spottete Flamengo über Palmeiras in den sozialen Medien mit Posts, darunter ein Urubu über einem Schwein im Käfig sowie Anspielungen auf Andreas Pereira und Leila Pereira.
Mit dem Titel qualifiziert sich Flamengo für den Intercontinental Cup 2025 und debütiert dort am 10. Dezember gegen Cruz Azul. Der Club kassierte US$ 33,24 Millionen an Prämien aus der Kampagne.