Flamengo gab am Mittwoch die Verpflichtung des portugiesischen Trainers Leonardo Jardim bekannt, der Filipe Luís ersetzt, der trotz jüngster Titel entlassen wurde. Der neue Trainer, der Cruzeiro 2025 leitete, unterschrieb bis Dezember 2027 und debütiert im Klassiker gegen Fluminense im Carioca. Der Wechsel spiegelt Flamengos holprigen Start in die Saison 2026 wider.
Flamengo gab am Mittwoch, dem 4. März 2026, die Verpflichtung des portugiesischen Trainers Leonardo Jardim bekannt, um Filipe Luís zu ersetzen. Jardims Vertrag läuft bis Dezember 2027. Dies markiert die Rückkehr des portugiesischen Trainers in den brasilianischen Fußball, seit er Cruzeiro 2025 leitete, als er im Dezember aus persönlichen Gründen ging. Damals erklärte er: „In Brasilien trainiere ich nur Cruzeiro. Das ist die echte Neuigkeit. Ich werde keinen anderen Klub in Brasilien trainieren“.Jardims erste Herausforderung wird der Klassiker gegen Fluminense am Sonntag, dem 8. März, im Maracanã sein, im Finale des Campeonato Carioca. Die Führung von Flamengo entschied sich trotz eines 8:0-Erfolgs gegen Madureira im Carioca-Halbfinale am Montag, dem 2. März, für den Wechsel. Der schlechte Saisonstart des Teams beeinflusste jedoch die Entscheidung: Zweiter in der Supercopa do Brasil mit einer Niederlage gegen Corinthians und in der Recopa Sul-Americana mit einer Niederlage gegen Argentiniens Lanús. Im Campeonato Brasileiro hat Flamengo eine Niederlage gegen São Paulo, ein Unentschieden gegen Internacional und einen Sieg gegen Vitória vorzuweisen.Filipe Luís übernahm im September 2024 und trainierte Flamengo in 101 Partien mit 63 Siegen, 23 Unentschieden und 15 Niederlagen, was einer Siegquote von etwa 70 % entspricht. Unter ihm gewann der Klub die Copa do Brasil 2024 sowie Supercopa do Brasil, Carioca, Copa Libertadores und Campeonato Brasileiro 2025. Die Entlassung soll auch auf Konflikte im Trainerstab mit Spielern wie dem Stürmer Pedro zurückgehen, der kürzlich kaum zum Einsatz kam.Der Kolumnist Marcelo Bechler kritisierte den Schritt als absurd und schädlich für den brasilianischen Fußball. Er verwies auf das Ausbleiben von Geduld für Anpassungen zu Saisonbeginn, besonders nach Filipe Luís’ jüngsten Titeln, darunter Brasileirão und Libertadores im Dezember 2025 sowie einer starken Leistung im Mundial-Finale gegen PSG.