Benfica-Präsident Rui Costa wies Spekulationen über die Zukunft von José Mourinho zurück und erklärte, dass der Trainer noch einen Vertrag für ein weiteres Jahr habe und man sich einig sei. Dies geschah nach einem 1:1-Unentschieden gegen Casa Pia, das die Titelhoffnungen des Teams in der Primeira Liga schmälerte. Mourinho selbst räumte ein, dass das Ergebnis wohl das Ende ihrer Meisterschaftschancen bedeutet habe.
Benfica liegt nach dem 1:1-Unentschieden am Wochenende gegen Casa Pia im Estádio da Luz auf dem dritten Platz der Primeira Liga, zwei Punkte hinter Sporting CP und sieben Zähler hinter Spitzenreiter FC Porto. Der Klub aus Lissabon ist in dieser Saison in der Liga zwar weiterhin ungeschlagen, steht aber bei nur noch wenigen verbleibenden Spielen vor einer schwierigen Aufgabe. Mourinho, der im September die Nachfolge von Bruno Lage antrat, äußerte sich frustriert über das Ergebnis: „Sie sagen, wir haben zwei Punkte liegen gelassen; ich würde sagen, wir haben unsere letzte Chance auf den Titel verloren.“ Er fügte hinzu, dass selbst wenn man alle verbleibenden Spiele gewinne, Sporting Punkte verlieren müsse, um den zweiten Platz zu sichern, und dass das Unentschieden gegen Casa Pia das Titelrennen faktisch beendet habe. Rui Costa betonte gegenüber A Bola das anhaltende Engagement von Mourinho. „José Mourinho hat einen Vertrag für ein weiteres Jahr, das ist derzeit kein Thema“, sagte der ehemalige portugiesische Mittelfeldspieler. „Wir sind uns einig.“ Costa bezeichnete das Remis als unerwartet und schmerzhaft und forderte die Mannschaft auf, bis zum Ende zu kämpfen und das schlechte Bild dieses Spiels wiedergutzumachen.