Ex-Nationalspieler Max Kruse berichtet von jugendlicher Mofafahrt

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Max Kruse hat in seinem Podcast von einer Jugend-Anekdote erzählt, bei der er als Teenager wegen einer getunten Mofa-Fahrt Sozialstunden ableisten musste. Die Geschichte aus Hamburg wirft einen humorvollen Blick auf seine frühen Abenteuer. Kruse teilt Details zu einer Polizeijagd und der Strafe im Kindergarten.

Max Kruse, der 37-jährige Ex-Nationalspieler, ist für seine turbulenten Episoden in der Bundesliga bekannt. In seinem Podcast »Flatterball«, den er mit dem ehemaligen Profi Martin Harnik moderiert, sprach er über eine Begebenheit aus seiner Jugend. Damals war er etwa 15 oder 16 Jahre alt und lebte in Hamburg.

Kruse fuhr mit einem umgebauten Mofa der Marke »Speedfight 2« unterwegs, das normalerweise nur 30 Kilometer pro Stunde erlaubt waren. Nach seinen Umbauten erreichte es jedoch bis zu 80 Stundenkilometer. Zusammen mit einem Freund, dessen Maschine ähnlich modifiziert war, flohen sie nach der Schule vor der Polizei. »Wie man das als vermeintlich kriminelle Bande so macht, haben wir uns aufgeteilt«, erinnerte sich Kruse.

Die Verfolgung endete damit, dass die Beamten Kruses Gefährt stoppten und die überhöhte Geschwindigkeit feststellten. Als Strafe musste er Sozialstunden in einem Kindergarten leisten, wo er Laub zusammenkehrte. »Laubfegen ist jetzt nicht unbedingt hart, aber es war einfach nervig«, beschrieb er die Erfahrung.

Kruses Karriere umfasste 14 Länderspiele für den DFB zwischen 2013 und 2015 sowie einen Einsatz bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021, wo die deutsche Mannschaft früh ausschied. Im Vereinsfußball spielte er u. a. für Werder Bremen, FC St. Pauli, SC Freiburg, Union Berlin und VfL Wolfsburg. Seine aktive Laufbahn endete im Dezember 2023 mit einer vorzeitigen Vertragsauflösung beim SC Paderborn.

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