Vier schwangere Frauen gezwungen, sich ein Bett im Margaret-Kenyatta-Krankenhaus zu teilen

Das Margaret-Kenyatta-Mutter- und Kinderkrankenhaus in Nakuru leidet unter extremer Überfüllung, wobei bis zu vier Mütter und ihre Kinder ein Bett teilen müssen. Innerhalb des Nakuru Level-Five-Referenzkrankenhauses gelegen, überschreitet die Einrichtung ihre Kapazität von 250 Patienten. Gesundheitsbehörden bestätigen, dass das Problem auf hohe Nachfrage aus Nakuru und benachbarten Counties zurückzuführen ist.

Das Margaret-Kenyatta-Mutter- und Kinderkrankenhaus, die zweitgrößte Einrichtung Kenias nach Pumwani in Nairobi, kämpft mit erheblichen Überfüllungsproblemen. Eine Untersuchung ergab, dass die Entbindungsstationen nicht genügend Betten haben, wodurch schwangere Frauen oder frischgebackene Mütter Unterkünfte teilen oder auf dem Boden schlafen müssen. Diese Situation birgt Infektionsrisiken für die Patienten. Eine Mutter, die unter dem Pseudonym Velyn sprach, berichtete, dass sie während ihres Aufenthalts ein Bett mit drei anderen teilte. „Wir wechseln uns beim Schlafen ab. Manchmal teilen vier Personen ein Bett, und andere schlafen auf dem Boden. Man benutzt die eigenen Kleider für Komfort, weil es nicht genug Laken gibt“, sagte sie. Sie fügte hinzu: „Manchmal bleiben wir die ganze Nacht wach, damit unsere Kinder schlafen können.“ Eine anonyme Krankenschwester erklärte, dass der Zustrom schwangerer Frauen kürzlich zugenommen habe. „Wir haben keine Wahl, als Mütter zusammenzulegen. Wir können die Frauen, die zum Gebären kommen, nicht abweisen“, sagte die Krankenschwester. Anwohner und Aktivisten der Zivilgesellschaft fordern die Bezirksregierung auf, dringende Verbesserungen umzusetzen, um Gefahren zu mindern. Am Montagabend bemerkte die Gesundheitsministerin des Nakuru-Bezirks, Roselyn Mungai: „Als Referenzkrankenhaus, das Nakuru und mehr als sechs benachbarte Bezirke versorgt, verstärkt sich der Druck durch die Nachfrage manchmal.“ Andere Mütter klagten: „Die Situation ist absolut unbefriedigend.“ Das Problem besteht seit geraumer Zeit ohne Notfallmaßnahmen.

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