Freistaat verstärkt Tuberkulose-Kampagne für 22 000 Behandlungsabbrecher und Minenarbeiter

Das Gesundheitsministerium des Freistaats hat in Welkom eine intensivierte „End TB“-Kampagne gestartet, die sich an 22 000 Patienten richtet, die ihre Tuberkulose-Behandlung abgebrochen haben, sowie an aktuelle und ehemalige Minenarbeiter im Distrikt Lejweleputswa. Die Bewohner werden auf die Krankheit untersucht und getestet. Beamte betonen die Bedeutung der Früherkennung, um die Ausbreitung einzudämmen.

Das Gesundheitsministerium des Freistaats befasst sich mit etwa 22 000 Tuberkulose-Patienten, die ihre Behandlung abgebrochen haben – ein Verhalten, das die Bemühungen zur Bekämpfung der tödlichen Krankheit erschwert. Die provinzielle „End TB“-Kampagne, die derzeit in Welkom läuft, bietet Screening- und Testdienste für alle an, mit besonderem Fokus auf Minenarbeiter im Distrikt Lejweleputswa.

Aktuelle und ehemalige Bergleute sind zu medizinischen Untersuchungen erschienen und verweisen auf langfristige Expositionsrisiken. Der 64-jährige Goodman Janda, der von 1972 bis 2015 in Minen arbeitete, sagte: „Mir geht es nicht gut; das höre ich an meiner Stimme. Ich verliere sie, weil ich krank bin, und ich verliere auch an Gewicht.“ Ein weiterer ehemaliger Bergmann, bei dem nach seiner Tätigkeit von 1980 bis 2014 per Röntgenaufnahme Silikose diagnostiziert wurde, nahm nach Bekanntwerden der Untersuchungen ebenfalls teil.

Der Tuberkulose-Überlebende Sbatha Malefane rief dazu auf, sich testen zu lassen: „Es ist besser, Bescheid zu wissen, und es ist leicht zu behandeln. Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit – man könnte sie haben und zu Hause bei der Familie sein, ohne es zu wissen, und sie anstecken. Deshalb ist es besser, zur Klinik zu gehen, sich testen zu lassen und die Behandlung zu beginnen. Ehrlich gesagt, es sind nur sechs Monate und man wird geheilt.“

Die Gesundheitsministerin des Freistaats, Monyatso Mahlatsi, hob die gezielte Öffentlichkeitsarbeit hervor, einschließlich kürzlicher Screenings an der Central University of Technology für weibliche Beschäftigte sowie Dienstleistungen außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Sie verwies auf eine Erfolgsquote von 65 Prozent bei der Behandlung resistenter Tuberkulose, die Anfang des Monats am Welttuberkulosetag bekannt gegeben wurde. Der Gesundheitsvorsitzende der National Union of Mineworkers im Freistaat, Lekhooa Matlali, fügte hinzu, dass die Kampagne durch die Einbindung anderer Behörden Entschädigungsansprüche erleichtere.

Verwandte Artikel

Archaeologists excavate a medieval Danish cemetery, revealing high-status graves of skeletons with leprosy and tuberculosis signs.
Bild generiert von KI

Study of medieval Danish cemeteries finds illness did not consistently dictate burial status

Von KI berichtet Bild generiert von KI Fakten geprüft

Researchers examining 939 adult skeletons from five medieval Danish cemeteries found no consistent evidence that people with leprosy or tuberculosis were relegated to lower-status graves. Instead, individuals showing signs of these diseases were often buried in prominent locations, suggesting that responses to illness varied across communities rather than following a uniform pattern of exclusion.

South Africa marked World TB Day with a commemoration in Caledon, Western Cape, where Deputy President Paul Mashatile noted declines in TB cases and improved treatment outcomes. The event underscored ongoing challenges, with TB remaining the leading cause of death. Authorities emphasised community action under the theme 'Yes! You and I Can End TB.'

Von KI berichtet

Gauteng's agriculture department has intensified its battle against the ongoing foot-and-mouth disease (FMD) outbreak in South Africa, launching large-scale vaccinations as cases climb to 228, impacting over 260,000 animals. Officials say the increase reflects enhanced surveillance rather than rapid spread, building on national efforts to contain the disease across provinces.

Three days after South African National Defence Force (SANDF) troops arrived in Johannesburg to support police against illegal mining and gang violence, Gauteng residents express cautious hope amid renewed stability in high-risk areas. While welcoming patrols, many call for long-term solutions beyond the military presence.

Von KI berichtet

The World Health Organization has declared the Ebola outbreak in the Democratic Republic of the Congo and Uganda a public health emergency of international concern. South African health officials say the risk of spread to the country remains low but stress the need for continued vigilance.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen