Während die globale Kinokasse 2025 um 12 % auf 33,5 Milliarden Dollar stieg, bildete Frankreich eine Ausnahme mit einem Rückgang von 13,6 % auf 156,79 Millionen Besucher und geschätzten 1,17 Milliarden Dollar Einnahmen. Disney dominierte die Spitzenplätze mit Animations- und Blockbusterfilmen, während lokale Produktionen einen starken Marktanteil von 37,7 % hielten. Ein Rebound Ende des Jahres gibt Hoffnung auf Erholung 2026.
Im Jahr 2025 stand der französische Kinomarkt vor Gegenwind, mit einem Rückgang der Besucherzahlen um 13,6 % auf 156,79 Millionen im Vergleich zu 2024, laut National Film Board (CNC) und Comscore. Dies entsprach etwa 1,17 Milliarden Dollar Kinokasseneinnahmen bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von 7,45 € (8,75 $), was den steilsten Jahresvergleichsrückgang unter den großen internationalen Märkten markierte, trotz globalem Wachstum auf 33,5 Milliarden Dollar. Frankreich behielt seine Position als größter Kinobesuchermarkt Europas, vor Deutschlands 85 Millionen Besuchen, Italiens 67 Millionen und Spaniens 65 Millionen.
Hollywood führte bei den Besucherzahlen, Disney besetzte die Top drei: 'Zootopia 2' (6,18 Millionen), 'Lilo & Stitch' (5,10 Millionen) und 'Avatar: Fire & Ash' (4,58 Millionen). Weitere Hits waren 'F1: The Movie' (3,31 Millionen) und 'Jurassic World: Renaissance' (2,97 Millionen). Der beste französische Film in den Top 10 war 'God Save the Tuche' (2,95 Millionen), Teil der Pathé-Komödienreihe – weit unter den drei besten lokalen Filmen 2024, die zusammen 25 Millionen Besucher hatten.
Lokale Filme eroberten 37,7 % des Marktes, den höchsten Anteil in Europa. Herausragend: 'Once Upon My Mother' und 'Un ours dans le Jura' (beide über 1,4 Millionen), Isabelle Hupperts 'The Richest Woman in the World' (~900.000). Autorenfilme übertrafen Erwartungen, darunter Paul Thomas Andersons 'One Battle After Another' und Oliver Laxés 'Sirât'.
CNC-Präsident Gaëtan Bruel nannte 2025 „ein gemischtes Jahr für Kino in Sälen, mit einem rückläufigen Markt aufgrund fehlender einigender Filme... aber mit einem starken Rebound Ende des Jahres“, angetrieben von 'The Housemaid' (1,1 Millionen in Woche eins) und 'Le chant des forets' (360.000). Bruel ist optimistisch für 2026 und nennt Christopher Nolans 'The Odyssey' und Steven Spielbergs 'Disclosure Day'.