In Paris und Saint-Denis versammelten sich am Donnerstag Familien, Überlebende, Beamte und einfache Bürger, um die Anschläge vom 13. November 2015 zu gedenken, bei denen 132 Menschen getötet wurden. Die Huldigungen, geprägt von Tränen, Schweigeminuten und Liedern, spiegeln anhaltenden Schmerz und ein kollektives Engagement für die Erinnerung wider. Zeremonien fanden auf dem Place de la République, Place Saint-Gervais und im Stade de France statt.
Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 13. November 2015, die Terror in Paris und Saint-Denis verbreiteten, haben die Franzosen den 132 Opfern und Hunderten Verletzten Tribut gezollt. Léa und Tibo, die zum Zeitpunkt der Anschläge 13 Jahre alt waren, besuchten die Übertragung der Zeremonie auf dem Place de la République und hielten weiße Rosen, 'die Farbe der Hoffnung'. 'Wir erinnern uns alle, wo wir am Abend des 13. waren, was wir taten', sagten sie und betonten das unversehrte Gedächtnis an jene dunkle Nacht.
Dieser Platz hatte vor einem Jahrzehnt eine Anhäufung von Kerzen, Zeichnungen und Blumensträußen zu Ehren der Opfer gesehen. Auf dem Place Saint-Gervais im 4. Arrondissement von Paris haben 1500 Angehörige, Überlebende und Beamte den Gedenkgarten eingeweiht. Eine dichte Menge versammelte sich um das Monument der Republik, während Gedenkveranstaltungen im Stade de France mit der Anwesenheit von Emmanuel Macron, Sébastien Lecornu, Yaël Braun-Pivet, Anne Hidalgo, François Hollande und Manuel Valls stattfanden.
Mitten in Tränen, Schweigeminuten und Liedern verdeutlichen diese Huldigungen einen Schmerz, der weiterlebt, aber auch den festen Willen, nie zu vergessen. Der Titel der Zeremonie, 'Das Licht eurer Gesichter erlischt nie', fasst diese nationale Einheit angesichts des Terrorismus zusammen.