Frida Karlsson hat ihr zweites Olympiagold in Folge im Crosscountry-Skiing in Val di Fiemme geholt. Die schwedische Skiläuferin dominierte das 10-Kilometer-Freistilrennen und wird für ihre Überlegenheit gelobt. Ihre Freude und Form stehen in starkem Kontrast zu ihren Erfahrungen bei den Olympischen Spielen in Peking.
Frida Karlsson, 26, holte ihr zweites Olympiagold in Folge, indem sie das 10-Kilometer-Freistilrennen bei den Olympischen Spielen in Val di Fiemme gewann. Der Sieg kam nach einer dominanten Leistung, in der sie sich selbst von Trainern und Publikum getragen fühlte. Nationalmannschaftschef Anders Byström beschrieb ihre Leistung als ein völlig neues Level: »Es ist ein völlig neues Level, das wir noch nie gesehen haben.« Er stand mit offenem Mund da über ihre Dominanz und nannte die anderen Konkurrentinnen Statisten. Karlsson kam am vergangenen Montag ins schwedische Olympiahotel in Panchià, nach Höhenlager in Lavazè. Byström bemerkte sofort ihren Glanz: »Man konnte sofort sehen, wie sie nur strahlte. Es war wie eine Aura um sie herum, sie war glücklich und positiv auf jede Weise.« Sie stand jeden Morgen früh auf, um die Erfahrung aufzusaugen und gedieh in der Freiheit draußen, im Gegensatz zu den Olympischen Spielen in Peking 2022, wo die Pandemie sie einsperrte. Dort fühlte sie sich, als würde sie »in den Krieg ziehen«, ohne die Verspieltheit, die sie zum Leisten braucht. Nach ihrem WM-Gold über 30 Kilometer in Trondheim im letzten Jahr versprach sich Karlsson, die Freude am Skilaufen wiederzufinden. Nun strahlt sie mit goldener Mütze auf dem Kopf und sagt: »Ich lebe gerade wirklich mein bestes Leben.« Sie beschreibt die Olympischen Spiele als Spielzeit mit ihren besten Freunden und freut sich auf das Staffelrennen und die 30 Kilometer. Ihre ehemalige Klassenkameradin, die Biathletin Elvira Öberg, ist nicht überrascht: »Sie war immer ein bisschen ein Talent, also ist es keine große Überraschung.«