Frida Karlsson sicherte Schweden das erste Gold bei den Olympischen Spielen 2026 mit einer dominanten Leistung im Skiathlon in Val di Fiemme. Mit neuem Ansatz rund um Freude und Spiel zerquetschte sie die Konkurrenz und gewann 51 Sekunden vor Silbermedaillengewinnerin Ebba Andersson. Der Sieg wurde von Ikonen wie Zlatan Ibrahimović und Ingemar Stenmark gefeiert.
Frida Karlsson, 26, lieferte am Samstag eine starke Leistung im 20-Kilometer-Skiathlon bei den Olympischen Spielen 2026 in Milano und Cortina. Sie überquerte das Ziel in Val di Fiemme mit dominantem Vorsprung, wo Ebba Andersson Silber 51 Sekunden dahinter holte und die Norwegerin Heidi Weng Bronze. Dies waren Schwedens erste Medaillen der Spiele. nnVor der Saison änderte Karlsson ihren Ansatz beim Skilanglauf nach einem Social-Media-Post am 17. September 2025. Sie beschrieb, wie alles zu datengetrieben mit Laktatwerten und Herzfrequenzkurven geworden war, und entschied sich stattdessen, die Kontrolle loszulassen für mehr Spiel und Gefühl. «Also vielleicht Zeit, ein bisschen loszulassen. Platz für Spiel, für Kunst, für Gefühl zu machen», schrieb sie damals. nnKarlsson empfand vor dem Rennen erstmals pure Freude. «Ich bin so unglaublich stolz auf den Weg bis heute. Wahrscheinlich das erste Mal, dass ich es einfach nur spaßig finde, rauszugehen und zu konkurrieren», sagte sie danach. Sie verglich die Olympischen Spiele mit dem «letzten Boss» in einem Videospiel, inspiriert von einem Super-Mario-Clip am Vorabend. Im Ziel nahm sie eine schwedische Flagge entgegen, einen Moment, den sie magisch nannte. nnDer Sieg war Antwort auf Kritik der Norwegerin Therese Johaug, die Karlsson in VG am 7. Februar als uneinheitlich und keine klare Favoritin bezeichnete. «Spaßig, es ihr zu zeigen», erwiderte Karlsson. Sie wurde von Zlatan Ibrahimović gefeiert, der «Herzlichen Glückwunsch!» auf Instagram postete, und Ingemar Stenmark. Karlsson und Andersson feierten mit Kuchen im Teamhotel in Panchià und luden Zlatan nach Val di Fiemme ein. nnVater Leif Medin war anwesend und gerührt zu Tränen, während Mutter Mia aus Ulricehamn zusah und die kleine Schwester Hannah anfeuerte. «Es ist groß, sehr groß», sagte Leif. Nationalmannschaftschef Anders Byström notierte Karlssons Harmonie vor dem Rennen.