Froschmänner bei großem Kokainschmuggel aufgedeckt

Der schwedische Zoll hat drei Männer wegen Schmuggel von 240 Kilo Kokain nach Schweden mit Tauchern und Unterwasserscootern angeklagt. Der Schlag ereignete sich in Ljungskile letztes Sommer nach einer Überwachungsoperation. Die Methode umfasste das Bergen der Drogen von Schiffsrümpfen im Hafen von Uddevalla.

Ein großer Schlag gegen Drogenschmuggel fand letztes Sommer in Ljungskile statt, wo der schwedische Zoll 170 Kilo Kokain im Wert von rund 160 Millionen Kronen beschlagnahmt hat. Insgesamt sollen die Verdächtigen 240 Kilo Kokain gehandhabt haben, geborgen von 'Froschmännern' – Tauchern, die Unterwasserscooter nutzten, um Pakete von Schiffsrümpfen unter Wasser im Hafen von Uddevalla zu sammeln.

Die Überwachung begann, als zwei albanische Staatsbürger zwei Unterwasserscooter in einem in Deutschland zugelassenen Wohnmobil nach Schweden brachten, was die Verdacht der Zollinspektoren erregte. Die Männer behaupteten, sie seien im Urlaub in Norwegen, doch die Kriminalabteilung des Zolls folgte ihnen nach Stockholm und später zu einem Ort außerhalb von Trollhättan in einem Mercedes, den sie vom dritten Mann, einem rumänischen Staatsbürger, geliehen hatten.

„Es wird für uns immer deutlicher, dass die Männer in kriminelle Aktivitäten in der Region verwickelt sind und es sich um eine gut organisierte Operation handelt“, sagt Richard Johansson, Leiter der Kriminalabteilung West beim Zoll.

Beim Schlag wurden 140 Kilo Kokain in sieben Umzugskartons in einem in Rumänien zugelassenen Transporter gefunden sowie weitere 30 Kilo im Wohnmobil. Die zwei albanischen Männer waren etwa eine Woche zuvor über vier Stunden im Hafen von Uddevalla, als die Drogen vermutlich geborgen wurden. Der dritte Mann wird verdächtigt, die Scooter und 70 Kilo Kokain entsorgt zu haben.

„Sie waren dort etwas über vier Stunden, und da wurden die Betäubungsmittel wahrscheinlich mit Tauchern vom Schiffsrumpf geborgen. Leider konnten wir diese Personen nicht identifizieren“, fügt Johansson hinzu. Die Methode ist unter Schmugglern nach Angaben der Behörde gut bekannt.

Die zwei albanischen Männer werden wegen besonders schweren Drogenschmuggels und besonders schwerer Drogenstraftat angeklagt, während der Rumäne wegen besonders schwerer Drogenstraftat angeklagt wird. Die Anklage wurde Anfang dieser Woche erhoben.

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