Ein Startup in der Präfektur Fukushima entwickelt Laborinstrumente, um den Stress für Tiere während Experimenten zu reduzieren. Unter der Leitung des Gründers Naoyuki Kayamoto strebt Hundred einen Ausgleich zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und Tierschutz an. Tierversuche bleiben grundlegend für die moderne Medizin, werfen aber Bedenken hinsichtlich des Tierleidens auf.
Tierversuche, eine seit dem 19. Jahrhundert weit verbreitete Praxis, bilden die Grundlage der modernen Medizin. Sie sind entscheidend, um die Wirksamkeit von Arzneimitteln und Impfstoffen zu bestätigen, Krankheitsmechanismen aufzuklären und neue Therapien sowie Präventivmaßnahmen zu entwickeln. Weltweit werden jährlich über 700 Millionen Experimente an Tieren wie Mäusen und Ratten durchgeführt, die oft mit Fehlschlägen einhergehen, die den Tieren Leid zufügen.
Daraufhin gibt es eine internationale Bewegung hin zu alternativen Methoden, die den Tierschutz priorisieren. In Japan hebt sich Naoyuki Kayamoto, 47, als Schlüsselbefürworter hervor. Er gründete im Juni 2016 Hundred, ein Medizintechnik-Startup in Koriyama, Präfektur Fukushima. Das Unternehmen produziert Laborinstrumente, die darauf ausgelegt sind, den Stress für Tiere während Experimenten zu minimieren.
Die Bemühungen von Hundred betonen die ethischen Aspekte von Tierversuchen, während die Integrität der Forschung gewahrt bleibt. Aus Fukushima stammend, trägt dieses Unternehmen zu umfassenderen Fortschritten im Tierschutz bei.