Deutschland erhält Zuschlag für Frauen-Fußball-EM 2029

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat von der Uefa den Zuschlag für die Ausrichtung der Frauen-Fußball-EM 2029 erhalten. Das Turnier soll in acht Städten stattfinden und mehr als eine Million Tickets verkaufen. Experten sehen darin Chancen für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Impulse.

Die Uefa hat am Mittwoch dem DFB den Zuschlag für die EM der Frauen 2029 erteilt. Deutschland wird damit erstmals seit der Männer-EM 2024 wieder ein großes Fußballturnier ausrichten. Der Frauenfußball erlebt weltweit einen Boom, mit jüngeren, weiblicheren und zahlungskräftigeren Fans als im Männerbereich.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf formulierte das Ziel, dass die Uefa mit dieser EM erstmals einen Gewinn erziele. Die acht Ausrichterstädte sollen durch Zuschüsse beitragen. Erwartet wird der Verkauf von mehr als einer Million Tickets – ein Rekord für ein Frauen-EM-Turnier.

Hintergrund ist der Erfolg der Männer-EM 2024, die trotz politischer Turbulenzen und Bahnproblemen zu Volksfesten wurde, mit farbenfrohen Fanmärschen in Städten wie Hamburg, München und Düsseldorf. Die Frauen-EM könnte ähnlich verbindend wirken, insbesondere in einer Zeit gesellschaftlicher Spaltungen in Europa.

Der Artikel betont, dass der DFB das Event nutzen sollte, um Basisprojekte im Vereinsleben zu fördern, das als Wurzel der Demokratie gilt. Beispiele wie die WM 2023 in Australien und Neuseeland oder die EM 2022 in England zeigen, wie Sport Brücken bauen kann. Sportlich ist Deutschland von Spanien überholt worden, wie ein jüngstes Spiel am Dienstag zeigte, doch die Infrastruktur und Gastfreundschaft machen das Land ideal.

Tipp für Gäste: Früher Zug nehmen, um Verspätungen zu vermeiden.

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