Dfb-frauen verlieren nations-league-finale gegen spanien

Im nations-league-finale in madrid unterlagen die dfb-frauen spanien mit 0:3, nachdem sie lange mithalten konnten. Trotz eines torlosen ersten spiels brach das team in den letzten 13 minuten zusammen. Trainer wück betonte den Fortschritt, räumte aber den Abstand ein.

Das Rückspiel des Nations-League-Finals in Madrid endete mit einer 0:3-Niederlage für die DFB-Frauen gegen die spanischen Weltmeisterinnen. Im Hinspiel in Kaiserslautern hatten die Deutschen mit 0:0 gepunktet und sogar die Oberhand gehabt, Chancen jedoch nicht genutzt. Trainer Christian Wück lobte danach: »Das ist schon eine Entwicklung, die uns die wenigsten zugetraut hätten.«

Die erste Halbzeit war ausgeglichen und von intensivem Pressing geprägt. Beide Teams jagten den Ball in Zweikämpfen, wodurch Spaniens technische Überlegenheit lange neutralisiert wurde. Torhüterin Ann-Katrin Berger rettete in der 45. Minute per Reflex einen Treffer von Mariona, erlitt dabei aber eine Verletzung am Kopf durch einen Nachschuss. Kurz darauf verpasste Nicole Anyomi in der 45.+2. Minute die große Chance zum 1:0, als sie einen Pass von Sjoeke Nüsken nur knapp vorbeischoss.

Der Einbruch kam in der zweiten Hälfte. In der 61. Minute gewährten Giulia Gwinn und Rebecca Knaak zu viel Abstand, was zum 1:0 führte. Drei Minuten später traf Vicky López zum 0:2, nachdem Nüsken sie ziehen ließ und Knaak zögerte. In der 74. Minute vollendete Clàudia Pina das 0:3 mit einem Fernschuss über Berger hinweg. Spanien fehlten Schlüsselspielerinnen wie Aitana Bonmatí, die sich das Wadenbein gebrochen hatte und fünf Monate pausiert, sowie Patri Guijarro. Deutschland musste ohne Lena Oberdorf auskommen.

Insgesamt hielten die DFB-Frauen 150 Minuten stand, doch diese 13 fatalen Minuten machten den Titeltraum zunichte und zeigten den Vorsprung Spaniens.

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