1951 führte Major Bob Khathing Ralengnao eine friedliche Expedition an, um Tawang in Indien zu integrieren, und hisste die Nationalflagge ohne Gewalt inmitten von Bedenken über die Annexion Tibets.
Tawang, im östlichen Himalaya gelegen, war lange Zeit eine locker verwaltete Grenzregion. Selbst nach der Shimla-Konvention von 1914, die es als Teil des britisch-indischen Territoriums auswies, blieb sein Status unklar. Die Lage eskalierte 1950, als Mao Zedong Tibet annektierte und in Indien Alarm über mögliche Grenzbedrohungen auslöste. Um dies zu adressieren, wurde Major Bob Khathing Ralengnao, ein Offizier der Manipuri Naga, mit der Sicherung des Gebiets betraut. Am 14. Februar 1951 hisste er erfolgreich die indische Trikolore in Tawang und erreichte die Integration ohne einen einzigen Schuss. Dieser Erfolg markierte einen bedeutenden diplomatischen und administrativen Triumph, im Gegensatz zu den Herausforderungen, denen die Briten in der Region begegneten. Das Ereignis unterstrich Indiens proaktiven Ansatz gegenüber seinen nordöstlichen Grenzen in einer Phase regionaler Instabilität. Khathings Bemühungen stellten die formelle Einbindung Tawangs in Arunachal Pradesh sicher und trugen zur Stabilität der indischen Grenzen bei.