Trotz massiver PSSI-Unterstützung schied Indonesiens U-22-Team in der Gruppenphase der SEA Games 2025 auf Tordifferenz aus, was zu Kritik an Vorbereitungen und Strategie führt und Trainer Indra Sjafri zur Rechenschaft zieht.
Nach dem frühen Ausscheiden des U-22-Teams bei den SEA Games 2025 in Thailand – wie in früheren Berichten beschrieben – mit einer Gruppenbilanz von drei Punkten, aber schlechterer Tordifferenz gegenüber Malaysia, rücken die umfangreichen Vorbereitungen ins Zentrum der Kritik, die keinen Erfolg brachten.
Die PSSI pausierte die heimische Liga für drei Wochen, verzichtete auf das FIFA-Fenster im November für torlose Tests gegen Mali und naturalisierte die Auslandsspieler Ivar Jenner, Dion Markx und Mauro Zijlstra. Dennoch haperte die Umsetzung auf dem Platz, wie vietnamesische Medien Thao247 und Experte Phan Anh Tu feststellten: schlechte Strategie, fehlende Teamchemie, ungenaues Passspiel, statische Stürmer und nachlassende Kondition trotz Dominanz.
Indra Sjafri’s post-turnierliche Probleme verstärken seine schlechten Ergebnisse bei der U-20-Asienmeisterschaft 2025 und befeuern PSSI-Bewertungen. PSSI-Vizepräsident Zainuddin Amali stellte das Goldziel als Motivation gegenüber dem silbernen Regierungs-Ziel dar, während Gründer des Football Institute Budi Setiawan die offizielle Haltung unterstützte. Malaysische Medien wie The Star freuten sich über ihr Halbfinale gegen Thailand am 15. Dezember.