Die Staatsanwaltschaft von Valparaíso hat nach Meldungen über Drohungen mit einer Schießerei an der Pontificia Universidad Católica de Valparaíso (PUCV) und einen Sprengstoffanschlag im Hospital Psiquiátrico del Salvador eine Untersuchung durch die PDI angeordnet. Die anonyme Nachricht spricht von persönlichen Misshandlungen und beansprucht Zugehörigkeit zu einem angeblichen Terrornetzwerk. Die Behörden arbeiten daran, den Absender zu identifizieren.
Am Montag erhielt die Bildungsgemeinschaft der Pontificia Universidad Católica de Valparaíso (PUCV) anonyme E-Mails, die vor einer Schießerei in den Universitätsanlagen warnten. Dieselbe Nachricht drohte mit der Zündung von Sprengsätzen im Hospital Psiquiátrico del Salvador, ebenfalls in Valparaíso. Der nicht identifizierte Absender gibt an, Misshandlungen und Mobbing erlitten zu haben und in dem Krankenhaus interniert gewesen zu sein, wo er angeblich 'Misshandlungen und Folter' erduldet und gezwungen wurde, die katholische Religion anzunehmen.
Die Person bezeichnet sich als Mitglied der 'Red Terrorista 764', mit der sie die Angriffe plant. Nach Meldungen an die lokalen Behörden wies die Staatsanwältin Soledad Díaz die Policía de Investigaciones (PDI) an, die Vorfälle aufzuklären. 'Dieses Wochenende und heute wurden verschiedene Beschwerden bei der Staatsanwaltschaft eingegangen bezüglich einer E-Mail, die unter PUCV-Studenten zirkuliert und angebliche Pläne für einen Terroranschlag gegen die Universitätsanlagen sowie das Hospital Psiquiátrico El Salvador detailliert', erklärte die Staatsanwältin.
Díaz teilte mit, dass ein Untersuchungsauftrag an die Kriminaltechnische Brigade der PDI in Zusammenarbeit mit der Cyberkriminalitätsbrigade erteilt wurde, um alle notwendigen Maßnahmen durchzuführen und die Identität des Verantwortlichen festzustellen. Die Ermittlungen zielen darauf ab, die Herkunft der Nachricht nachzuverfolgen und die Glaubwürdigkeit der Drohungen zu bewerten, inmitten von Bedenken in den Bildungs- und Medizinisiergemeinschaften von Valparaíso.